Deutschland 2016: seine Kinder, seine Alten, seine Kranken. | Der Nachrichtenspiegel

 

Quelle: Deutschland 2016: seine Kinder, seine Alten, seine Kranken. | Der Nachrichtenspiegel

 

Deutschland 2016: seine Kinder, seine Alten, seine Kranken.

Lieber Leser: was Sie hier nun sehen, ist ein Bein. Das Bein gehört einem Menschen, der sehr geliebt wird. Er arbeitet hart, körperlich, für wenig Geld. Es sieht nicht gut aus, dieses Bein – oder? Ich meine: gut sieht es schon aus – aber nicht gesund. Ist es auch nicht. Es ist unheilbar angegriffen: das passiert, wenn kranke Menschen arbeiten gehen. Wir haben natürlich eine gigantische Medizinindustrie, da stimme ich Ihnen zu – doch für dieses Bein … so schlimm es auch aussehen mag … gibt es keine Heilung mehr, schlimmer noch: noch nicht mal Linderung. Was geben wir aus pro Jahr für „Gesundheit“? 300 Milliarden Euro. 300 000 Millionen. Macht bei 80 Millionen Bürgern 3750 Euro pro Kopf – im Durchschnitt. Beamte zahlen gar nichts, viele andere haben sich auch schon ausgeklingt – wie bei der Rente. Gutverdiener versichern sich anders, weshalb wir die Zahlen pro Kopf noch ein wenig hochschrauben könnten – aber lassen wir das. Es reicht ja auch so.

Dieses Bein tut weh. Es behindert bei der Arbeit, sein Träger hat jedoch eine enorm hohe Arbeitsmoral – er arbeitet weiter. Wie Trümmerfrauen nach jedem Krieg. Was dem Bein Linderung verschafft, sind Massagen. Massagen sind billig, habe ich mir sagen lassen: 20-25 Euro pro Massage in einer seriösen Praxis. Sechs Stück davon darf der niedergelassene Arzt pro Quartal verordnen  – das hat die Bundesregierung so festgelegt (siehe geldsparen.de), 20 Euro Kosten trägt der Patient selber. Eine Linderung der Schmerzen, die dieses Bein verursacht, würde also pro Jahr 400 Euro kosten – knapp 10 Prozent von dem, was so eine Massage kostet. Würde man sein Budget selbst ausgeben können: es wäre Linderung genug da. Nicht jedoch für den Träger dieses Beines, er hat seine Massagen bekommen und muss jetzt zusehen, wie er noch zwei Monate und zehn Tage ohne Linderung der Schmerzen arbeiten geht – trotz der 300 Milliarden, die wir Jahr für Jahr ausgeben.

Wie muss sich so ein Mensch fühlen? Wertgeschätzt? Ernst genommen? Verantwortungsvoll versorgt?

Machen Sie sich nicht lächerlich. Wie soll man sich anders fühlen wie ein Verdurstender in einem Land, in dem sich die Menschen aus Spaß Wasserkübel über den Kopf schütten – was die ja wirklich machen, wenn auch in anderen Zusammenhängen. Und vergliche man das mit dem Geld, was unser krankes Land für „Gesundheit“ ausgibt: es wird immer ungeheuerlicher.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich zahle deutlich mehr als diesen Durchschnitt in die Kassen – und ich verbinde damit auch eine Forderung: ich zahle diese Beiträge nicht für teure Pharmakongresse in Übersee, sondern dafür, dass Menschen mit solchen Beinen nicht mehr arbeiten brauchen und maximale Entlastung bekommen – also Massagen jede Woche – was noch unter dem Durchschnittsbudget liegen würde. Und natürlich zahle ich solche Beiträge für teure Pharmakongresse in Übersee – allein die Barrechnung einer solchen Veranstaltung (also: die Rechnung für Alkoholkonsum an einem einzigen Abend an der Hotelbar) beträgt 15000 Euro: verschlingt also den Gesamtbetrag von vier Menschen, die dafür das ganze Jahr keine Behandlung mehr bekommen.

Einige Milliarden von dem Geld, das Sie für Gesundheit ausgeben, verprassen Pharmakonzerne, die sich damit von Prozessen freikaufen. Ja – es gibt reichlich dieser Prozesse (siehe Süddeutsche). Schlimmer als die Mafia soll dieser Industriezweig sein, der mit einem einzigen, durch getürkte Studien in den Markt gemogelten Medikament bis zu 120000 Menschen getötet hat. Kein Wunder, dass Konzerne bis zu drei Milliarden Dollar zahlen, um Prozessen zu entgehen. Dafür ist Geld da. Jeder einzelne Dollar oder Euro, der in den Händen der Pharmakonzerne ist, ist Beitragsgeld von Ihnen – damit helfen Sie, mehr Menschen zu töten als die Mafia – und das war nur ein einziges Medikament. Gibt ja viele davon. Kein Wunder, dass für so ein Bein keine Behandlungen mehr drin sind.

Es sind nicht nur die Konzerne, die das Geld verbraten. Es sind auch die Ärzte selbst, willige Helfer der Industrie, ohne die nicht ein einziges tödliches Medikament auf den Markt käme. Ja – diese Granaten können sie ja nicht kaufen, die werden Ihnen verordnet. 33 Milliarden Euro Honorar bekamen diese Handlanger der Industrie schon im Jahre 2010 (siehe Tagesspiegel), zwischen 2007 und 2011 stiegen die Arztvergütungen um 17 Prozent (siehe Spiegel), Klinikärzte in Deutschland verdienen mehr als ihre Kollegen in den USA (siehe Thieme) – und kosten damit nur halb soviel wie ein Pharmareferent samt seine noblen Ausstattung. Gut – wir wollen fair sein: Landärzte in der Eifel – also Leute, die richtig harte Arbeit vor Ort machen und täglich solche Beine sehen – gehen mit 275o Euro im Monat nach Hause – als Unternehmer mit eigener Praxis (siehe Aachener Nachrichten): wir wollen ja auch nicht zu Ärzteschelte aufrufen – die können ja auch nur verordnen, wofür sie die Pharmaindustrie bezahlt und was die Regierung und die Kassen erlauben. Offenbar erlaubt die Regierung manchen Ärzten – vor allen den Vertretern der Ärzteschaft – sehr viel … ohne die zu fragen, die die Party bezahlen: also – Sie.

Zu der Party gehören übrigens auch noch 70000 Tote im Jahr durch Ärztepfusch. Quellen dazu finden sie bei Volker Pispers, der das regelmäßig in seinen Programmen bringt. 70000 Tote im Jahr – zusätzlich zu den Toten durch Medikamente. Wie „ethisch“ ist eigentlich ein System, das Traumhonorare für Spitzenpositionen möglich macht, aber Millionen Tote in den letzten Jahren billigend in Kauf nimmt? Was denkt dieses System über den Besitzer des Beines, das wir oben sehen? Wollen Sie das wirklich wissen? In Brasilien – einem der übelsten Länder der Welt, was „Mord“ angeht, gibt es nur 5600o Tote im Jahr – nur, um mal eine Zahl zu nennen (siehe Taz)

Gut – Sie haben es so gewollt. Kommen wir zu Ärzten, Pharmaindustrie, der Regierung und … den Kindern, den schützenswertesten Wesen einer jeden Gesellschaft. Schauen Sie mal, was wir mit denen machen (siehe WDR):

Mehr als 50 Medikamentenversuche an Kindern wurden in deutschen Heimen in den 1950er bis 1970er Jahren durchgeführt. Dafür hat die Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner Belege gefunden. Auch in Heimen in NRW hat es Testreihen gegeben – teils auf Anordnung der Politik.

Auf Anordnung der Politik? Das kann doch nicht sein? Doch – lauschen Sie weiter dem WDR

„In einem weiteren Heim – vermutlich ein Waisenheim in Düsseldorf – sind laut eines Fachartikels von 1954 mehr als 50 Kinder unter zwei Jahren mit einem Pockenimpfstoff behandelt worden. Im Anschluss führten Ärzte bei einigen der Kinder mehrfach schmerzhafte Knochenmarksuntersuchungen durch, um dabei festzustellen, dass das Knochenmark durch die Impfung geschädigt worden war.
Der Blick auf die Initiatoren dieses Versuches schockiert: Auftraggeber war das Bundesgesundheitsamt. „Materielle Unterstützung“ kam darüber hinaus vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau des Landes NRW.“

Gut – das ist lange her. Aber es ist das gleiche politische System. Gab keine Revolution seitdem, keine Säuberungen – aber Ärzte und Juristengenerationen, die von den Tätern ausgebildet worden sind. Und war ja auch nicht nur in NRW so – auch der NDR hat da was herausgefunden (siehe NDR):

„Insgesamt hat sie bundesweit Belege für etwa 50 Versuchsreihen gefunden, die bis in die 70er-Jahre in deutschen Heimen durchgeführt wurden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse hofft sie, Zugang zu weiteren Archiven zu bekommen.“

Ich hoffe, sie wissen, dass hochbezahlte Ärzte dort teure Medikamente der Pharmaindustrie ausprobiert haben – an völlig Hilflosen:

„Du bist festgehalten worden, Nase zugehalten, Tablette rein“, sagt Wagle. Die Wirkung der Tabletten? Er sei „nicht mehr Herr seiner Sinne“ gewesen und habe nicht gewusst, welcher Tag gerade war.

Dann kamen die viel gehassten ´68, ein neuer Wind wehte durch das Land und die Verbrecher zogen sich eine Weile zurück: man konnte ja nicht wissen, wie viel Sympathien diese Hippies noch im Lande bekamen, nachher hätte sich die politische Landschaft noch geändert und Staatsanwälte wären auf Jagd gegangen: nein, das wollte man nicht noch einmal erleben. Auch heute noch deckt man in Kinderheimen regelmäßig – entgegen dem Wunschdenken und der Heile-Welt-Propaganda der Regierungen – immer noch Ungeheuerlichkeiten auf, wie jüngst in Bayern (siehe Br). Umgang mit „Minderleistern“ hat bei uns eine gewissen Tradition.

Und Nachschub wird ja auch geliefert. 2014 wurden 40000 Kinder „in Obhut“ genommen – also: mit Staatsgewalt via Jugendamt den Eltern geklaut (siehe HAZ). 2015 – jetzt halten Sie sich fest – waren es 77645 (siehe statista): eine wahre Orgie des Kinderklaus. Eine Steigerung von fast 100 Prozent. Sicher – da waren auch unbegleitete Asylkinder dabe – aber nur 22255 (siehe https://de.statista.com/statistik/daten/studie/581541/umfrage/unbegleitete-minderjaehrige-asylbewerber-in-deutschland-nach-herkunftslaendern/), der Rest ist Futter für die milliardenschwere „Pflegeindustrie“, die aus Kindesentzug ein Bombengeschäft macht – und dafür sorgt, dass die alten Heime niemals leer werden.

Wie sind wir jetzt auf Kinder gekommen? Ach ja – Ärzte und Pharmaindustrie. Die Inobhutnahme von Kindern kostet Sie als Steuerzahler auch Milliarden im Jahr, und einige dieser Kinder  – darüber sprachen wir erst letztens – kommen ja direkt durch staatliche Kürzungen ins Heim. Ja – wenn die alleinerziehende Mutter (oder beide Elternteile) nicht richtig „spuren“ und ihnen als Arbeitslose das Existenzminimum entzogen wird, dann droht den Kinder – weil ja finanzielle Not herrscht – die Heimunterbringung. Ist ja sowieso ein riesiges Sozialexperiment, dieses Hartz IV: wie viel kann man eigentlich kürzen, ohne das die verhungern – auch die Kinder. Weniger als 3 Euro am Tag müssen für ihre komplette Ernährung herhalten, die natürlich noch so gesund wie möglich sein soll. Es gibt vielleicht Eltern, die das schaffen. Genauso gut gibt es Eltern, die mit dieser Form von Notstandswirtschaft überfordert sind, weil sie in ihrem Erwerbsleben gelernt haben, wo sie sich überall anpassen müssen, um offiziell „dazu zu gehören“: Reitunterricht, Geige und Karate für die Kinder inklusive. Gut: an allen drei Ausbildungen beteiligt sich der Staat mit zehn Euro im Monat – diese unermessliche Gnade blendet heute noch alle Kritiker. Äh – nein, zusammen mit zehn Euro, an jeder Reitstunde also mit 3,30 Euro.

Ach – ich merke: ich schweife schon wieder ab: obwohl das ja mit ihrem Geld zu tun hat: die Mangelernährung der Hartz-IV-Opfer wird sich früh in chronischen Krankheiten zeigen, die dann richtig teuer werden – das werden Sie an Ihren Beiträgen schon merken. Und jetzt tun Sie nicht so, als wären es die Eltern in Schuld: es sind die Entscheidungen von Regierenden, die diese Verhältnisse künstlich produzieren, damit genug Geld für Arzthonorare und Bundestagsdiäten in Traumgrößen vorhanden ist.

Nun – stimmt: es ging um diese Arzneimitteltests. An Kindern. Geht ja nicht nur um Kinder: die Regierung plant da wieder was neues, ist ganz aktuell … und nicht aus der Urgeschichte der Bundesrepublik. Nun: die Zöglinge der alten Garde haben ja jetzt ihre Pöstchen geerbt, was sollte man da anderes erwarten, als dass die Forderung nach Experimenten an Hilflosen wieder auflebt – jetzt als Gesetzt über Arzneimitteltests an Demenzkranken (siehe http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/demenz-demenzkranke-duerfen-nicht-als-medizinische-versuchsobjekte-missbraucht-werden-1.3018372 ).

Ich kenne da so eine Demenzkranke.

Sie war in der Buchhaltung bei (xxx) in Hamburg, der alte Chef hat ihr sogar noch 12 Jahre nach ihrer Beschäftigung jedes Jahr zu Weihnachten einen ganzen Lachs geschenkt sowie feinste Lebkuchen usw…. nun hat sie Pflegstufe 3, sie haben damals in Veddel leben müssen neben der Raffinerie. Sie war nicht einen Tag krank …

das Heim ist ein sehr christliches, bis vor einem Jahr war es noch sehr gut , jetzt haben sie die Pflege ausgesourct und in eine Leiharbeitsfirma gegen, es arbeiten da nur noch Tschechen und Bulgaren die kaum ein Wort Deutsch sprechen, sind alle sehr lieb aber wenn man mal ne Anmerkung hat, nur Schulterzucken… tja so ist das in anderen Heimen auch langsam. Pflegekräfte beschweren sich, wegen zu wenig Geld u. zuviel Arbeit, so werden sie halt in Deutschland ausgetauscht gegen Menschen die auch unter dem Mindestlohn Arbeiten…

das Heim kostet jetzt bei Pflegstufe 3 340 Euro im Monat, Rente bekommt sie mit Witwenrente 1690 , ich wollte damals vor drei Jahren sie nach Thailand bringen, was meine Frau aber nicht wollte, dort würde eine 24 Stunden Betreung ca. 2000 Euro kosten, es wäre aber die Betreuenden Person 7 Tage 24 stunden anwesend u. schlfen entweder mit oder neben an mit im Zimmer..verstanden hat sie zur Zeit der schlimmen Demenz nichts mehr

Können Sie mir erklären, wieso Pflege für 12 Personen, die insgesamt 40008 Euro im Monat ausgeben und von EINER Mindestlohnkraft gepflegt werden (1360 Euro brutto im Monat), in Massenaltenhaltung enden muss? Nur zum Vergleich habe ich Ihnen mal große Luxusferienhäuser herausgesucht – auf Gran Canaria, wo es warm und trocken ist: dort zahlen Sie knapp 10000 Euro im Monat (siehe bellevue-Ferienhaus) – mit Pool. Wäre noch Geld für 11 weitere Pflegekräfte übrig – einen Koch und ein paar alternde Popstars plus Unterhaltung.

12 Leute in einem großen Raum  kann ich für weniger im Monat unterbringen –  keine 1000 Euro warm. Was kostet da eigentlich so viel?

Dabei geht es denen noch ganz gut: stundenlang im eigenen Kot liegen ist Alltag in deutschen Heimen (siehe http://www.huffingtonpost.de/2015/12/12/pflegenotstand-altenheime_n_8788804.html), die Menschen dort sehen sich den Tod herbei. Die so schlecht betreuten Menschen sterben dann auch gerne mal an Mangelpflege: Dekubitus kann Todesursache sein (siehe http://news.doccheck.com/de/19153/dekubitus-keinmal-pudern-und-fohnen-bitte/). Ja – das sieht unser Bein noch gut dagegen aus – gegen dem, was man in Altenheimen an kostengünstigem Siechtum so erleben kann.

Deutschland 2016.

Wissen Sie eigentlich, wann die geistige Grundlage für dieses Denken gelegt wurde, dass Betriebsgewinn vor Menschlichkeit setzte? Ich zitiere da mal was:

„So schwülstig und anachronisch die NS-Ideologie schien, so wenig war sie doch ein Hindernis für die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Im Gegenteil. Die Bevölkerungspolitik, die an den Kriterien rationeller, ökonomischer und sozialer Umstrukturierung ausgerichtet war, stand nicht im Widerspruch zu dem üblichen Reden von der „Bereinigung der Volkstumsgrenzen im Osten“. Erst duch die Verbindung der Ideologie mit der Rationalität der modernen Wissenschaft wurdn aus vagen Programmpunkten realisierbare, konkrete Projekte. Kategieren wie „Rasse“, „Blut“ und „Boden“ füllten Sozialwissenschaftler, Ökonomen und Agrarfachleute allmählich mit neuem Inhalt. Vollwertige Deutsche zeichneten sich demnach nicht mehr primär durch bestimmte Äußerlichkeiten aus, sondern durch Leistungsfähigkeit und Anpassungsbereitschaft. Dahinter stand das Ideal der Zwei-Drittel-Gesellschaft mit hoher sozialer Mobilität. Die Leistungsfähigen sollten duch die alten Klassengrenzen nicht länger am Aufstieg gehindert werden, das „unbrauchbare Drittel“ dagegen ausgegrenzt werden. Diese Politik erweiterte den sozialpolitischen Spielraum durch Umverteilung – Diskriminierung und Enteignung von Minderheiten gereichten der Mehrheit zum Vorteil.“ (siehe Aly/Heim, Vordenker der Vernichtung, Fischer Taschenbuchverlag, 5. Auflage 2004, Seite 289). 

Ja – lesen Sie das ruhig nochmal. Leistungsfähigkeit und Anpassungsbereitschaft zeichneten den neuen Deutschen aus – selbst wenn er gar kein Deutscher war. Die NS-Ideologie war nur eine leere Hülle – die voller Begeisterung von der jungen „Elite“ mit Inhalt gefüllt wurde … und mit konkreten Vorschlägen zur Behandlung von Minderleistern. Und diese Elite – überlebte die Entnazifizierung, bekam bald wieder hohe Posten und Bundesverdienstkreutze.

Merken Sie nun, wieso dieses Bein da oben nicht behandelt, aber weiterhin maximal belastet wird – für wenig Geld im Monat? Wenn ich jetzt „Vernichtung durch Arbeit“ sage, wird es wieder Kritik geben, weil solche Begriffe für die Vergangenheit reserviert sind. Dumm nur, dass sie nicht dort bleiben, sondern wiederkehren, dumm nur, dass hinter den Worten der Geschichte Taten im Alltag stecken.

Vielleicht sollten wir mal einen jungen Syrer zu Wort kommen lassen – die werden ja aktuell als besonders wertvoll angesehen (siehe https://www.berlinjournal.biz/syrer-fragt-warum-werden-fluechtlinge-besser-behandelt-als-obdachlose/)

„Al Dumani: „Eine der täglichen Szenen in Berlin, die ich oft sehe: Obdachlose schlafen überall unter harten Bedingungen, draußen, in der Kälte. Als Flüchtling tut mir dies in der Seele weh. Denn Berlin bietet mir ein stabiles Leben – aber für diese Menschen, die doch angestammte Berliner sind, bedeutet Obdachlosigkeit nichts als Instabilität.

Ich habe mich immer gefragt, warum Flüchtlingen offenbar eine bessere Versorgung zukommt als Obdachlosen: Essen, Kleidung, Betten – warum bekommen das diese Leute nicht? Es gibt zwar viele Obdachlosenheime in Berlin mit viel Personal. Auf mich wirkt es trotzdem so, als lasse Berlin die Leute auf der Straße im Stich. Ist denn die Zahl dieser Menschen größer als die Zahl der Geflüchteten? Oder liegt ihr Problem woanders? Warum finden Flüchtlinge Wärme, und diese Menschen schlafen in der Kälte?““

Die Antwort liegt in den Plänen zur Bevölkerungsreform in den dreißiger Jahren – nicht entwickelt von fanatischen Nazis, sondern von rationalen Experten der Wissenschaft. Mir fällt da eine Definition ein, die mir sehr gefiel, weil sie der Wahrheit wohl sehr nahe kommt: „Faschismus ist die Dominanz von Betriebswirtschaft über Menschlichkeit“. Ich denke: so kurz kann man die Wurzel des Horrors beschreiben.

Und nun wissen Sie auch, was Sie dem jungen Syrer antworten können, der sich verwundert umschaut in einem Land, in dem Hunde besser als Menschen behandelt werden: ER … ist wieder da. Und das ist gar nicht lustig. So wenig lustig, wie mit so einem unbehandelten Bein herumlaufen zu müssen, weil man Menschen gerne zeigt, dass sie Ballastexistenzen sind, auf die man im Prinzip gut verzichten kann.

Was man daran ändern kann? Nun – wie wäre es, wenn die Versicherten selber entscheiden, wie ihr Geld verteilt wird? Soviel gebe ich für Arzthonorare, soviel für Schmerztherapie, soviel für Röngten – und das kann dann verteilt werden. Wir hätten ein ganz anderes Land – aber: wer will das schon. Nachher wollen die Deutschen auch noch über ihre Steuergelder selbst bestimmen – und über die Höhe der fetten Diäten.

Aber wieso auch über Änderungen nachdenken? Deutschland geht es gut – und wer anderer Meinung ist, ist rechtsoffen, Verschwörungstheoretiker, Spinner … und sonstwie unerwünscht.

(PS: der ansonsten kostenlose Service der Redaktion, „Links“ bequem einzurichten, war diesmal aus technischen Gründen nicht möglich – sie wurden alle automatisch gelöscht. Deshalb diesmal … einiges etwas unkomfortabel – aber dafür halt immer noch kostenlos).

Quelle: Deutschland 2016: seine Kinder, seine Alten, seine Kranken. | Der Nachrichtenspiegel

preussischer-anzeiger.de | Hausdurchsuchung wegen Beleidigung?

Quelle: preussischer-anzeiger.de | Hausdurchsuchung wegen Beleidigung?

Posted on 23. Oktober 2016

Hausdurchsuchung wegen Beleidigung?

Die kuschelweiche Justiz und die Organe des Staates können auch anders. Der Staatsapparat schlägt durch, wenn er will: bei sogenannten Reichsbürgern, bei besorgten Bürgern – oder wenn das Schlagwort AfD erscheint. Anders ist die Hausdurchsuchung Mitte Oktober bei Dubravko Mandic kaum zu erklären:

Mandic veröffentlichte auf Facebook ein satirisches Bild: Einige Politikerköpfe der BRD setzte er auf ein Bild vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal. Prompt sahen sich einige Politiker beleidigt und diffamiert. Darunter Clauda Roth; die wegen der Teilnahme an „Deutschland verrecke“ Demonstrationen als Bundestagsvizepräsidentin mehr als umstritten ist; Joseph „Joschka“ Martin Fischer; ehemaliger Außenminister der BRD und Mitglied der militanten Gruppierung „Revolutionärer Kampf“, heutiger Lobbyist für Siemens, RWE und BMW; Cem Özdemir; Grüner Politiker der Teile des Volkes als Mischpoke beleidigt und die ein oder andere Grünpflanze auf seinem Balkon pflegt; Anton „Toni“ Hofreiter; derzeitiger Fraktionsorsitzender der Grünen im Bundestag; sowie Ralf Stegner; Landesvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein, der gern politische Gegner und Bürger beleidigt.

Mandic; selbst Rechtsanwalt, Mitglied des Schiedsgerichts der AfD des Landesverbandes Baden-Württemberg und Unterstützer der Patriotischen Plattform; dürfte sich gewundert haben. Denn die Hausdurchsuchung sollte dazu dienen, beweisen zu können, dass der AfD’ler selbst der Urheber dieser Bildmontage war. Dazu allerdings hätte es keiner Hausdurchsuchung gebraucht, gab Mandic dies bereits öffentlich auf Facebook zu und verteidigte das Bildnis als Satire und freier Meinungsäußerung!

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Dennoch, in Baden-Würtemberg laufen die Uhren anders. Hier fördert die Ministerpräsidentschaftspartei, ähnlich wie die CSU in Bayern, den Klimakollaps – in Zusammenarbeit mit den Autobauern.

Vielleicht wurde deshalb das Grundgesetz (Artikel 13), die UN-Menschenrechtscharta (Artikel 12) und Artikel 8 der europäischen Menschenrechtskonvention außer Kraft gesetzt: die Unverletzlichkeit der Wohnung. Immerhin stand eine Gefahr für F……Volk und Vaterland …. Nein doch nicht, es geht um ein Bild!  Der von der Richterin Holm-Scholz am Amtsgericht Karlsruhe erlassene Durchsuchungsbeschluss gibt als einzigen Grund für die Hausdurchsuchung an: „Der Beschuldigte steht in Verdacht, sich nach §§ 185, 194 StGB wegen Beleidigung strafbar gemacht zu haben.“ Nach Medienangaben soll die unterzeichnende Richterin Holm-Scholz seit 2012 im Handbuch der Justiz nicht mehr als Richterin geführt werden. Die Zeitschrift Compact schreibt sogar:

Es drängt sich daher der Verdacht auf, dass die Hausdurchsuchung politisch motiviert war. Immerhin betreibt Staatsanwalt Claus Möllinger den Fall, dem man seit seinem Studium intensive Kontakte zu der linksextremistischen Fachschaft SDS nachsagt.

Eine politisch motivierte Hausdurchsuchung, mag man sich fragen. Wer die „falschen“ Freunde hat, kennt diesen Vorwurf – der sich nun das erste Mal seit der Merkel-Ära nun auch an bekannten Politikern festsetzen lässt.

Für die einen ist es ein politischer Kampf, der nun unter Ausnutzung des Rechtsgebahrens, geführt wird. Andere, wie der AfD-Landesvorsitzende von Bayern, Petr Bystron, sehen darin den Endkampf des Grünkommunismus in Deutschland:

„Die Kommunisten hatten Ende der 80er Jahre ebenso Angst, nach einem Regimewechsel für ihre Vergehen zur Rechenschaft gezogen zu werden“, so Bystron. Angesichts der zahlreichen Vertrags- und Rechtsbrüche der letzten Jahre sei es kein Wunder, dass sich die heute für die Situation verantwortlichen Politiker Sorgen um ihre Zukunft machten. Jetzt würden sie versuchen, jeden einzuschüchtern, der es wagte, ihre Bestrafung einzufordern.

wird er in der Compact zitiert und seine Aussage erweitert.

Spannend wird es auf jeden Fall werden, nämlich in der Frage, was die BRD, was Kretschmar und seine Politik, von den Eingangs erwähnten Vorschriften und Artikeln halten – und was davon im politischen „Kampf gegen Rechts“, also dem Kampf gegen Demokratie, übrig bleibt.

Quelle: preussischer-anzeiger.de | Hausdurchsuchung wegen Beleidigung?

preussischer-anzeiger.de | Anschlagsfolgen und die Polizeiaufgaben

Quelle: preussischer-anzeiger.de | Anschlagsfolgen und die Polizeiaufgaben

Posted on 23. Oktober 2016

Anschlagsfolgen und die Polizeiaufgaben

Keine Lichterkette, kein ARD-Brennpunkt. Obwohl bei einem Ausländer die Autos brannten und der Terror in Deutschland längst angekommen ist. Keine Sonderkommission der Polizei, kein Hashtag Aufschrei … 

Es gibt keine Diskussion mehr – nur Vorwürfe und Gewalt in Deutschland. Kultur war gestern. So in etwa kann man die Kommentare voller Missgunst, Neid und politisch-korrektem Tippen auch auf dem Preussischen Anzeiger verstehen. Denn hier wurden solche Kommentare unter diesem Beitrag freigeschaltet, unter dem Motto, jeder blamiert sich, so gut er kann.

Da wird vermutet, das das Opfer Branco Barkic die Fahrzeuge selbst angezündet hat. Weitere persönliche Kommentare folgten – wahrscheinlich aus seinem engsten Umkreis. Statt Hilfe also, wie sooft in Deutschland, Hass und Verleumdung.

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Familie Barkic hofft dennoch auf Hilfe, sie schreiben via Facebook:

Guten Morgen nach langer Überlegung und auch einigen Zweifeln möchte ich dies heute doch posten: Uns sind durch diesen Anschlag noch höhere Unkosten entstanden, als zunächst vermutet, die nicht von der Versicherung getragen werden. Wer eine kleine Spende für uns übrig hat, den bitten wir auf´s Paypalkonto von Branco zu überweisen: b-barkic@t-online.de.
Wir freuen uns über jeden Cent. Es ist mir nicht leichtgefallen, hier zu betteln, aber nach langer Überlegung haben wir uns doch entschieden weiterzumachen. Aber dafür brauchen wir jetzt jede Unterstützung. Ich sage schonmal Danke und freue mich auf weitere Aktivitäten. Ihr könnt mich auch gerne per PN anschreiben. Also, wir kämpfen weiter. Die Antifa hat zwar den Kampf gewonnen, aber nicht den Krieg, und der ist jetzt angesagt.

Kampf und Krieg – inmitten in Deutschland. Und die deutsche Polizei kontrolliert Fußgänger … Anderer Ort, nämlich Bremen, dennoch bezeichnend:

Beim heutigen Freimarktumzug bin ich bei Rot zu Fuß über eine Ampel. Diese Straße war beidseitig vor der Ampel für den Autoverkehr durch Pylonen abgesperrt.

Und was passiert????

Ihr könnt es Euch denken… Ein überaus fleißiger Ordnungshüter nahm die Verfolgung auf und stoppte mich nach 50 Metern…….

Dann eine gesalzene Belehrung … das die Fahrbahn gesperrt war interessierte ihn wenig. Das einzige was zählt ist die Ampel. Meine Frage weshalb er die Ampel bei der Sperrung nicht abgeschaltet hätte, kam die Antwort…“das wäre nicht seine Aufgabe“.

Dreißig Meter davon entfernt wurde in den Wallanlagen kräftig gedealt. Polizei…keine…die muß ja den „Verkehr regeln“

Mein persönlicher, natürlich auch politisch betrachteter Eindruck: Irgendetwas läuft hier gehörig schief….
Naja Ischa Freimarkt.

berichtete Piet Leidreiter auf Facebook.

Dieser Gegensatz bezeichnet Deutschland, die BRD im Jahre 2016.

Quelle: preussischer-anzeiger.de | Anschlagsfolgen und die Polizeiaufgaben

Assad’s Interview Oktober 2016 in Deutsch… | Maria Lourdes Blog

Quelle: Assad’s Interview Oktober 2016 in Deutsch… | Maria Lourdes Blog

Posted on October 23, 2016 by

Syriens legitimer Regierungschef Baschar al-Assad hat dem Schweizer SRF in Syrien ein exklusives Interview gegeben, welches am Mittwoch in dessen „Rundschau“ ausgestrahlt wurde.

assadEin zeitloses Dokument über die wahren Kriegstreiber der heutigen Zeit, fesselnd, hoch spannend und erschütternd, finden Sie hier!

Baschar al-Assad im Interview:
Im fast 21-minütigen Gespräch nimmt Assad Stellung zu den Bomben auf Aleppo, Angriffen mit chemischen Waffen – und weshalb er sich sicher ist, den Krieg zu gewinnen.

anonymousnews.ru


Was Sie nicht wissen sollen! Eine kleine Gruppe von Psychopathen – die sogenannten “paar Macher der Demokratie“ sind für all die Kriege der Vergangenheit und für die Kriege der jüngeren Vergangenheit, wie in Jugoslawien, in Afghanistan, im Irak, Libyen und Syrien ebenso verantwortlich, wie für den Konflikt in der Ukraine und den “Arabischen Frühling”. Afrika sowie der Nahe und Mittlere Osten versinken bereits im Chaos, das nun gesteuert auf Europa übergreift – mehr dazu hier, hier und hier.


Liebe Leser – Es ist uns gelungen, in einer Schweizer Bibliothek einen kleinen Schatz zu heben: Eines von insgesamt nur fünf gebundenen Exemplaren eines 1937 in Deutschland nicht veröffentlichten Werkes – mehr dazu hier.


Quelle: Assad’s Interview Oktober 2016 in Deutsch… | Maria Lourdes Blog

Wie nah sind wir am Weltkrieg?

picture alliance / newscom

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Wie nah sind wir am Weltkrieg? Jetzt muss gegen Killary und für den Frieden mit Russland demonstriert werden!

Quelle: Compact – Magazin für Souveränität –  Wie nah sind wir am Weltkrieg?

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Der ehemalige SPD-Vorsitzende Platzeck warnt vor dem heißen Krieg – und selbst Jakob Augstein dämmert angesichts von von Killarys Kriegssdrohungen die Erkenntnis, dass nur Trump als kleineres Übel den Frieden sichern kann!

_von Jürgen Elsässer

Die Trommeln des Krieges schlagen lauter: Der Krisengipfel Putins mit Merkel, Hollande und Poroschenko verlief eiskalt. Putin verweigerte das gemeinsame Abendessen und brachte seine eigenen Getränke mit – da fürchtet jemand, zu Recht!, einen Anschlag. In der Syrien-Frage keine Annäherung: Merkel und besonders Hollande plärren von russischen Verbrechen in Aleppo – kein Wort zu den Al-Nusra-Terroristen, die den Ostteil der Stadt als Geisel genommen haben. Die Rede ist von weiteren Sanktionen, Großbritannien macht den Vorreiter: Die Konten von Russia Today auf der Insel wurden eingefroren. Droht das Verbot aller russischen Medien in der EU, wie die deutschen Wirtschafts Nachrichten spekulieren? In der Levante schwärt eine direkte Konfrontation der Supermächte: US-Außenminister Kerry forderte einen direkten Kriegseintritt der USA, wurde im Kabinett Obama aber überstimmt. Stattdessen bekommen die Terroristen jetzt via Saudi-Arabien neue hochmoderne Waffen, u.a. Stinger-Raketen… Und Killary wird weniger zurückhaltend sein als Obama, fordert schon jetzt eine Flugverbotszone über Syrien – das bedeutet Kampfhandlungen mit der russischen Luftwaffe.

Im Gegenzug hat Moskau eine Luftabwehrbatterie des Typs S-300V4 Antey-2500 nach Syrien verlegt und kündigte den Abschuss von US-Flugzeugen – auch der angeblich unsichtbaren Stealth-Bomber – im Falle weiterer Angriffshandlungen an. Anfang Oktober legte Putin das bilaterale Abkommen zur Vernichtung von atomwaffenfähigen Plutonium auf Eis. Die USA reagierten mit dem formellen Stop der Syrienverhandlungen. Die FAZ titelte auf Seite 1: „Zwischen Amerika und Russland droht eine neue Eiszeit“.

Das könnte sogar noch untertrieben sein. Am 6. Oktober schwadronierte der Chef des Generalstabs der US-Army, General Mark Miley ganz direkt von einem Dritten Weltkrieg, der „kaum mehr zu verhindern“ und „garantiert“ sei (“almost guaranteed”). Während des Treffens der Association of the U.S. Army“ sprach offen davon, dass die USA Russland, China, Iran und Nordkorea einen „extrem tödlichen und schnellen Krieg“ („extremely lethal and fast war“) bereiten würden, aus dem die USA als „Sieger“ hervorgehen würden. Am 8. Oktober bestätigte das russische Verteidigungsministerium die Verlegung von atomwaffenfähigen Iskander-Kurzstreckenraketen ins Gebiet Kaliningrad zwischen den NATO-Staaten Polen und Litauen. Wie ernst die Lage ist, beweisen zwei Äußerungen von ansonsten durchaus systemkonformen Leuten. Vor zwei Tagen warnte der ehem. SPD-Vorsitzende Platzeck vor der „Gefahr eines nicht nur Kalten Krieges“.

Gestern erwärmte sich ausgerechnet Jakob Augstein, ansonsten ein Unterstützer des Globalismus, für Trump als kleineres Übel: „Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.“

Jetzt ist hohe Zeit, gegen die NATO-Kriegstreiber und für Frieden mit Russland zu demonstrieren. Egal wer die Initiative ergreift, die vernünftigen Linken oder die vernünftigen Rechten… Ruft Wagenknecht mit Platzeck auf, sollten Gauland und Höcke mitmarschieren – und umgekehrt. COMPACT und Elsässer würden in jedem Fall unterstützen! Eine große Demonstration in Berlin VOR den US-Präsidentschaftswahlen hätte auch Auswirkungen auf die US-Debatte – und könnte dazu beitragen, Hillary zu verhindern.

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

Quelle: Compact – Magazin für Souveränität –  Wie nah sind wir am Weltkrieg?

wir leben im Deutschen Reich und sind Reichsbürger…ob es nun passt oder nicht… « deutschelobby

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wir leben im Deutschen Reich und sind Reichsbürger…ob es nun passt oder nicht…

Posted by deutschelobby – 20/10/2016

i
4 Votes

das die Existenz vom Deutschen Reich durch die von Feindstaaten installierte und überwachte

„Regierung“ verschwiegen und geleugnet wird…ist laut Bundesverfassungsgericht höchst-strafbar!

Das kann jeder nachlesen…Fragen sollten dann schon beantwortet sein…auch zahlreiche Politiker haben

immer wieder öffentlich auf unser „Deutsches Reich“ hingewiesen…..die Wahrheit bricht immer wieder durch.

nun auch hier wieder….

nachweis

https://www.gesetze-im-internet.de/nam_ndg/BJNR000090938.html

 

reichsbuergerbericht

 

 

jEDER IST REICHSBÜRGER:::WENN DIE MEDIEN ABFÄLLIG VON REICHSBÜRGERN SPRECHEN; SO BELEIDIGEN

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Quelle: wir leben im Deutschen Reich und sind Reichsbürger…ob es nun passt oder nicht… « deutschelobby

Deutschland marschiert in den Krieg. Keiner merkts. Keinen interessierts. | Der Nachrichtenspiegel

Quelle: Der Nachrichtenspiegel – Eifelphilosoph

Deutschland marschiert in den Krieg. Keiner merkts. Keinen interessierts.

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Samstag, 15.10.2016. Eifel. Guten Morgen, lieber Bürger! Ja momentan hören Sie etwas weniger von mir, ich bin halt „beschäftigt“ – wie man so schön sagt, was schade ist, denn die Dramen überschlagen sich. Jetzt muss ich mich sogar am Wochenende hinsetzen und noch mal nachfragen, ob Sie verstanden haben, dass wir im Krieg sind? Ja – ich weiß: seit 2014 schreibe ich über die wachsende Kriegsgefahr, teils mit sehr drastischen Worten – in der Hoffnung, das Dornröschenland wieder auf die Straße zu treiben. Sicher, Sie haben es da nicht leicht: die Marketingabteilungen der Armeen leisten ganze Arbeit – man spricht nicht mehr so über den Krieg wie früher, er heißt jetzt „bewaffneter Konflikt“ und wird vor allem immer nur aus guten „humanitären“ Gründen geführt. Seitdem sind sogar die deutschen Grünen mit Feuer und Flamme dabei, „gut sein“ gefällt denen sowieso, humanitär möchten sie auch sein und Molotowcocktails haben sie schon immer gerne geworfen: das brutzelt so schön, wenn es auf Fleisch trifft. Menschenfleisch, wohlgemerkt, der Grüne ist ansonsten vegan, um beim „gut sein“ noch eine Schippe drauf zu legen. Manchmal spricht man auch von einer „begrenzten Aktion“, von „Befriedung“, vom „Schutz der Bevölkerung“ – die Anzahl der Täuschkörper ist inzwischen riesig.

Diesmal jedoch wurde es offiziell im Fernsehen verkündet: Deutschland ist bald im Krieg – mit absoluter Sicherheit. Es waren keine kleinen Blogger, die in jenen Ecken wühlte, wo die Nachrichten auf dem Müll liegen, die Regierung und Opposition niemals hören möchten, sondern das Flaggschiff der deutschen Nachrichtenkultur (siehe Tagesschau):

„Das Bundeskabinett hat die deutsche Beteiligung an AWACS-Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak beschlossen. Wenn auch der Bundestag zustimmt, kann die Mission in wenigen Wochen beginnen. Militärisch ergibt sie Sinn, aber die NATO wird damit offiziell Kriegspartei.“

Sie haben wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung, was da in Syrien passiert, oder? Sie haben ja noch nicht mal eine Ahnung davon, was in Deutschland passiert – doch dazu später mehr. Ihnen ist klar, dass Sie zur Nato gehören, oder? Und Ihnen ist klar, dass sich Ihr Land im Krieg befinden wird, wenn die Nato sich im Krieg befindet? Es ist Ihnen klar, dass gerade etwas ganz entscheidendes passiert – oder? Ich zitiere nochmal die Tagesschau – die haben Ihnen das ganz deutlich erklärt:

„Doch um militärische Fragen geht es bei dem, was das Bundeskabinett heute beschlossen hat, nur am Rande. Es ist vor allem politisch ein gewichtiger Schritt. Denn mit der AWACS-Mission wird die NATO ganz offiziell zur Konfliktpartei in Syrien und dem Irak. Bislang flog dort neben Russland nur eine Koalition der Willigen unter Führung Washingtons Angriffe. Mit dem AWACS-Einsatz ist nun die gesamte Allianz dabei.“

Ja – es geht nur um ein paar Aufklärungsflugzeuge, in denen viele Deutsche sitzen. Große Passagiermaschinen mit dicken Tellern auf dem Rücken, in denen massig Radar steckt. Die erkennen feindliche Maschinen auf riesige Entfernungen und können sie von anderen abschießen lassen: es besteht also keine Gefahr für „unsere“ Jungs. Darum geht es aber gar nicht: es geht darum, dass die Nato dann „Kriegspartei“ wird – ohne das jedoch irgendjemand das tolle Verteidigungsbündnis angegriffen hätte. Ein reiner Willkürakt, ein Angriffskrieg. Gegen wen? Wissen Sie wahrscheinlich auch nicht, ist auch nicht ganz so einfach, dass zu verstehen.

Mit erstaunlicher Offenheit klärt uns die ARD auch darüber auf, was hinter diesem Akt steht:

„Denn dort – gewissermaßen vor der Haustür der Allianz – agiert nun Russland mit beachtlicher militärischer Macht. Das sieht man vor allem in Washington mit Sorge. Auch deshalb haben sich die Vereinigten Staaten für den Einsatz der NATO-Aufklärer stark gemacht. Benötigt wurden die eigentlich nicht. Die Amerikaner haben fast doppelt so viele eigene AWACS-Maschinen wie die NATO, doch für ihr Kräftemessen mit Moskau wollen sie die Allianz an ihrer Seite wissen. Gut möglich, dass die USA auch aus diesem Grund Druck auf Ankara gemacht haben.

Nochmal: zum mitschreiben: „für ihr Kräftemessen mit Moskau wollen sie die Allianz an ihrer Seite wissen„.

Wir geben deutsche Steuergelder für eine unnnötige Aktion aus, die unser Land in einen Krieg mit Syrien bringt. Und anschließend mit Russland. Auf Befehl der USA.

Wissen Sie eigentlich noch, worum es da geht in Syrien? Ich war mal bei der deutschen Bundesregierung, dort liegen die Antworten ja offen herum, Antworten auf jene Fragen, die man noch stellen darf, ohne Verschwörungstheoretiker geschimpft zu werden. Warum sind wir also in Syrien? (siehe Bundesregierung.de):

Deutschland unterstützt Frankreich, den Irak und die internationale Allianz in ihrem Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Der Einsatz soll die Fähigkeit des IS zerstören, aus dieser Region heraus weltweite Terror-Angriffe zu steuern. Und der IS darf nicht länger die Möglichkeit haben, die Bevölkerung in Syrien und im Irak zu töten, zu foltern und zu versklaven. Ziel muss es sein, dass die Menschen in dieser Region wieder eine Perspektive haben.

Nun – wir kämpfen also gar nicht gegen Russland oder Syrien, sondern gegen den IS? Der hat gar keine Flugzeuge. Militärisch gesehen ist das eine Räuberbande: also Aufgabe der syrischen Polizei, sie zur Strecke zu bringen. Spannend auch die Landkarten, die den IS als riesige Bedrohung darstellen: hauptsächlich herrschen die über lebensfeindliche Wüste…und wären theoretisch den Luftschlägen der Regierung hilflos ausgeliefert.

Es ist natürlich nicht nur der IS, der dort tötet, foltert und versklavt. Töten und foltern ist dort Hobby aller Milizen – außer vielleicht der kurdischen, weshalb die dann vom Natoland Türkei bombadiert werden – aber ich will Sie jetzt nicht überfordern. Bleiben wir einfach mal in Syrien und überlegen, wie es dort zu diesen Feierlichkeiten kam („Krieg“ sagt man ja nicht mehr, da muss auch ich mir Synonyme ausdenken). Die Information dazu kann man ganz offen der sogenannten „Lügenpresse“ entnehmen (hier mal: die FAZ):

Die Vereinigten Staaten bildeten eine Allianz mit Israel und Saudi-Arabien, um das Assad-Regimes zu stürzen. Von Wikileaks wurden kürzlich geheime Unterlagen aus dem Jahr 2006 veröffentlicht, wonach die Vereinigten Staaten aufgrund einer Schwachstellenanalyse des Assad-Regimes Strategien zum Umsturz in Syrien entwickelte. Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh hat 2007 die Allianz zwischen den drei Staaten zum Sturz der syrischen Machthaber aufgedeckt und nachgewiesen, dass hier Terrorkämpfer für einen Machtwechsel in Syrien ausgebildet wurden.

Ja – so war das geplant – und so wurde das auch durchgeführt. Und wir erfahren gleichzeitig auch, warum Lügenmedien zurecht Lügenmedien genannt werden – welchen Wert diese von Lügenmedien stammende Aussagen allerdings hat, ist bei dieser Ausgangslage natürlich fraglich:

Die Destabilisierung der Herrschaft von Assad ist in dem Augenblick zum Tragen gekommen, als die ersten syrischen Proteste einsetzten. Während westliche Medien nur von dem brutalen Vorgehen des Regimes gegen friedliche Demonstranten berichteten, sind inzwischen etliche Terroranschläge auf die Sicherheitskräfte belegt worden, bei denen Dutzende von Soldaten des Regimes getötet wurden.

Ja – wie von vielen aufrechten Demokraten vermutet, werden wir nicht immer über alle Facetten der Wirklichkeit informiert, sondern nur über die, die der Regierung (bzw. den USA) nützlich sind. Alle anderen Fakten sind „Verschwörungstheorie“, die erst sehr viel später Wirklichkeit werden dürfen – oft Jahre später.

Man stelle sich mal vor, die Medien hätten von Anfang an von Bombenangriffen auf unschuldige Soldaten durch die CIA berichtet: wir hätten eine neue „raus aus der Nato“-Bewegung. Diese Art der Informationssteuerung durch regierungstreue Journalisten kennt man auch in anderen totalitären Staaten – wie Syrien. Ja – sicher ist Syrien ein totalitärer Staat – der zehntausende Menschen auf dem Gewissen hat. Aber wir haben auch eine Waffe gegen diese Staaten entwickelt, aus unseren eigenen Erfahrungen mit pychopathischen Regimen, deren „Rechtsnachfolger“ wir ja als Bundesrepublik unbedingt werden wollten: wir gewähren Asyl, wie auch uns Asyl gewährt worden ist, nehmen den Zorn der Despoten billigend in Kauf, in dem wir ihren Gegnern Obdach gewähren … jedenfalls momentan noch. Von den Medien vervielfältigte Bilder zu immensen Massen von Flüchtlingen, die – zumindestens visuell – Deutschland „überfluteten“, haben zu einer Stimmung geführt, die … gewaltige Einschränkungen im Asylrecht befürchten lassen, dass die Regierung im Handumdrehen aus dem Asylrecht ein „Einwanderungsrecht“ gemacht hat – in einem der dicht bevölkertsten Länder der Welt – hat diesen Trend noch verstärkt. Ohne diese Lügen wären Pegida und AfD heute gar kein Thema.

Ach ja – Pegida und AfD. Um Ihnen klar zu machen, was hier passiert, mal eine Gedankenspiel. Stellen Sie sich mal vor, Nordkorea, China und der Iran hätten für sich beschlossen, „Merkel muss weg“. Einfach mal so. Sie hätten viel Geld in die Hand genommen und Führungskader ausgebildet, die die Pegida-Jugend an der Waffe ausbildet und einige Bundeswehreinrichtungen in die Luft jagen … dutzende Tote inklusive. Die Waffen dazu hätte man in Kroatien gekauft, dort, wo auch Saudi-Arabien die Waffen für „seine“ islamistischen „Rebellen“ in Syrien kauft – mit Hilfe der CIA (siehe Spiegel). Was hätten wir hier für eine Aufregung! Gut – China, Nordkorea und der Iran scheinen hinreichend rechtstreu und moralisch so weit hochstehend zu sein, dass die bislang auf solche Ideen gar nicht gekommen sind.

Saudi-Arabien jedoch – da laufen die Uhren anders. In den USA sowieso.

Wissen Sie, was die Tagesschau über Saudi-Arabien weiß? Hören Sie mal genau zu (siehe Tagesschau):

Seit Jahrzehnten predigen die mächtigen Religionsgelehrten des Königreichs einen aggressiven, antiwestlichen Islam. 15 der 19 Attentäter des 11. September 2001 waren saudische Staatsbürger. Der Untersuchungsbericht des US-Kongresses zu 09/11 deckte auf, dass einige von ihnen sogar Geld von saudischen Staatsbediensteten erhalten hatten. Der Export des religiösen Extremismus ist seit Langem saudisches Programm, auch in Deutschland. 2003 enthüllte Panorama, dass in der König-Fahd-Akademie, einer saudischen Schule in Bonn, muslimische Eltern aufgerufen wurden, ihre Kinder auf den Dschihad, den „Heiligen Krieg“, vorzubereiten. „Das haben wir damals nicht gewusst“, bekennt der frühere Staatssekretär im Auswärtigen Amt Jürgen Chrobog. „Es gab noch keine Gefahr der Destabilisierung durch den Djihad oder Ähnliches“, beschreibt der ehemalige deutsche Spitzendiplomat die damalige Haltung zu Saudi-Arabien im Panorama-Interview.

Ja – die haben nicht nur in Syrien zum“heiligen Krieg“ ausgerufen – den wollen die auch in Deutschland sehen. Sie köpfen Regimegegner wie die IS, sie steinigen Frauen wie die IS – und sie versklaven Menschen wie die IS. Ja – die versklaven sogar Menschen in Deutschland – wir achten nur nicht so sehr darauf (siehe Tagesspiegel). Wir können nur nichts dagegen tun, weil sonst die diplomatische Immunität der Saudis in Gefahr wäre. Auch Deutsche werden versklavt – in Katar, dem weiteren Verbündeten der USA im Kampf gegen Syrien (siehe Focus).

Saudi-Arabien, Katar und die USA sind unsere Kampfgenossen in der Schlacht um Syrien, in die wir jetzt eintreten … mit einer kleinen Entscheidung über unnötige Awacs. Nun – wir sind ja sowieso schon dabei – als Deutsche. Eine Fregatte zum Schutz eines französischen Flugzeugträgers (gegen den IS, der weder Schiffe noch Flugzeuge hat) und moderne Recce-Tornados zur Aufklärung – die angesichts der vielen „Kollateralschäden“ aber wohl völlig versagen. Warum sind wir eigentlich schon da – ohne, dass das groß diskutiert wurde? Immerhin – wir würden ja auch blöd gucken, wenn syrische Kampfjets Bielefeld fotografieren würden – was eine enorme Verletzung unsere nationalen Souveränität darstellen würden. Ich frage noch mal die Bundesregierung:

„Rechtsgrundlage für die Entsendung ist das Recht auf kollektive Selbstverteidigung in Artikel 51 der UN-Charta. Zudem hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen alle Nationen dazu aufgerufen, die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung des sogenannten IS in Syrien zu ergreifen (Resolution 2249 vom 20. November 2015).

In dieser Resolution heißt es unter anderem: Die Nationen werden aufgefordert, „sofern es ihnen möglich ist, sich dem Kampf gegen den IS anzuschließen und ihre Anstrengungen zur Verhinderung von weiteren Angriffen der Gruppe zu verdoppeln.“ Die Staaten werden zudem dazu aufgerufen, „in den vom IS kontrollierten Gebieten im Irak und in Syrien mit allen Mitteln in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, der UN-Charta und den Menschenrechten tätig zu werden, um Terrorakten zuvorzukommen, diese zu unterbinden sowie die Rückzugsräume zu zerstören.“

Deutschland unterstützt Frankreich auch im Rahmen der Beistandspflicht unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Diese Pflicht steht in Artikel 42 (7) des EU-Vertrags. Die Entsendung erfolgt im Rahmen und nach den Regeln eines „Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit“ nach Artikel 24 (2) des Grundgesetzes.“

Kollektive Selbstverteidigung? Hat Syrien Frankreich angegriffen? Behalten Sie bitte in Erinnerung, dass die Tagesschau (siehe oben) Sie über den Kriegseintritt der Nato informiert hat. Kriege … sind Auseinandersetzungen zwischen Staaten – und als solcher hat dieser Krieg ja auch begonnen: Israel, Saudi-Arabien und die USA gegen Syrien. Methode: Destabilisierung durch Banditengruppen, Terroranschläge gegen das syrische Militär, fortlaufende Bewaffnung von staatsfeindlichen Banden … bitte um Entschuldigung, ich kann die moderne Sprache noch nicht ganz, habe den Kopf noch zu sehr voller Staats- und Menschenrechte. Den EU-Artikel können Sie mal selbst nachlesen (siehe dejure.org) … mich verwirrt es zu sehr, weil ich kein Jurist bin und mir keine Meldung vorliegt, dass syrische Streitkräfte französischen Boden betreten haben – ich habe nur Meldungen über islamistische Bombenleger vorliegen, deren antiwestliches Zentrum im menschenrechtsfeindlichen Saudi-Arabien liegt … das wir aber dann nicht bombadieren.

Kommandiert eigentlich Frankreich dann unsere Streitkräfte – wenn die doch nur im Rahmen der Beistandspflicht der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eingesetzt sind?

Nein. Wird Sie jetzt nicht wundern, wenn Sie die Botschaften zwischen den Zeilen lesen können … immerhin arbeiten auch bei der „Lügenpresse“ – neben eiskalten Karrieristen mit festen Blick auf fette Pöstchen – ganz aufrechte Demokraten. Ich frage mal die Bundesregierung, wer unsere EU-Streitkräfte kommandiert:

„Ganz oben steht das US-amerikanische Hauptquartier CENTCOM in Tampa (Florida), das die gesamte Operation der internationalen Koalition koordiniert.

Darunter gibt es das Hauptquartier der Koalition in Kuwait, das auch die Marine-Einsätze steuert.

Die Luftwaffenbasis in Al Udeid (Katar) koordiniert die Luftstreitkräfte. Von dort aus werden die Aufträge an die Tornados erteilt. In diesen Stab sind auch deutsche Soldaten integriert.“

Unsere Soldaten werden von Kuweit und Katar aus kommandiert. Über allem thronen die USA. Ich frage lieber nicht weiter – sonst heißt es nachher wieder, ich sei ein rechter Verschwörungsnazi. Ich zitiere lieber noch ein wenig Günther Meyer, den Leiter des Zentrums zur Forschung der arabischen Welt  (siehe FAZ):

„Es handelt sich hier vorrangig um nationale Interessen und strategische Zielsetzungen. Dabei werden Menschenrechte und Forderungen nach Demokratie nur vorgeschoben, um die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. Bei keinem der politischen Akteure, weder Russland noch den Vereinigten Staaten noch Großbritannien und Frankreich, geht es primär um humanitäre Ziele. Gerade von den Vereinigten Staaten wissen wir, dass Menschenrechtsverletzungen vorwiegend bei den politischen Gegnern, dagegen kaum bei befreundeten Staaten angeprangert oder gar geahndet werden. Solange es diese doppelten Standards in der westlichen Außenpolitik gibt, kann man den angeblichen humanitären Interessen keinen Glauben schenken.“

Deshalb laufen ja die Grausamkeiten wie Folter und Zwangsheirat junger Mädchen zur Belustigung der Kämpfer (wir würden diese Mädchen „Sexsklavinnen“ nennen) einfach weiter – trotz Klage der UN (siehe UNorg). Warum wir nicht einfach die vielen jungen Mädchen aus Syrien und dem Irak aufnehmen, anstatt die jungen Männer – ich will da gar nicht nachfragen, da hängen zu viele Tabus dran.

Es geht um Krieg mit Russland (siehe oben). Und dem Iran. Und … wohl auch China, wenn ich mir die fortlaufende Eskalation in Asien anschaue. Darüber wurde ja schon oft gesprochen – nur interessiert das hier keinen. Warum auch?  Die Armee Russlands ist so klein, die würden Deutschland wohl nie erreichen. Panzerschlachten in Polen und der Ukraine – gibt coole Sondersendungen im Fernsehen. In HD. Superbilder. Auch live – das gibt Superquoten. Ob in einem denkbaren Krieg mit Russland die Nuklearkarte gezogen wird, ist fraglich: selbst Massenmörder Hitler ist davor zurückgeschreckt, Gas gegen London einzusetzen – obwohl die Lager voll waren. Der nächste große Krieg wird in den Ländern des Warschauer Paktes ausgetragen, in den Wüsten Arabiens und den Inselwelten des Pazifik – der deutsche Michel kann sich entspannt zurücklehnen … weil er das weiß. Klar, einige seiner Kinder werden im russischen Matsch verrecken, in der Wüste verdursten, im Pazifik von Haien gefressen werden – aber wenn das alles vorbei ist, geht es der Wirtschaft wieder richtig gut: da locken Billionenaufträge zum Wiederaufbau – so die eiskalte Kalkulation des fetten Bildungsbürgers.

Hier jedoch … muss ich mal meine Stimme erheben.

Krieg – ist teuer. Dutzendmal so teuer wie „Sozialstaat“. Krieg frisst Geld wie ein unersättlicher Moloch – mehr, als der Staat jemals hat. Darum greift er dann auf Ihr Geld zu: ob Ihnen das passt oder nicht. Das macht er heute schon. Ein kleines Beispiel aus Norddeutschland zeigt, was ich meine (siehe NDR): da kostet die Beihilfe zur Straßensanierung jedem Häuslebauer bis zu 140 000 Euro – wer sein Haus schon abbezahlt hat, darf es nochmal tun. Wenn die Nato jetzt bald im Krieg ist – wie die Tagesschau meldet – können Sie sich schon mal für Ihr Häuschen einen Multiplikator der Summe ausdenken: 1,2; 1,5; 1,8; … oder 3 – 5. „Zwangshypothek“ nennt sich dass dann, ein beliebtes Mittel zur Kriegsfinanzierung. Wie Sie sehen, laufen schon jetzt enorme Summen auf, um unsere maroden Straßen zu finanzieren – Sie werden Augen machen, was erstmal alles möglich ist, wenn Kriegsrecht herrscht – was im Kriegsfalle ja der juristische Normalzustand ist.

Sie sehen: es gibt doch noch einen Grund auf die Straße zu gehen. Wohl den einzigen, den Sie akzeptieren werden: der Krieg wird Ihnen all´ Ihre Ersparnisse klauen … und Ihnen sogar ihr Häuschen kosten, dass die Bank dann einzieht, wenn Sie die Horrorraten monatlich nicht mehr begleichen können. Alles schon mal dagewesen. Für die, die an den Hebeln der Macht sitzen, wird dieser Krieg – mal wieder – einen Riesengewinn bringen. Ja – „wir“ werden ihn aller Wahrscheinlichkeit nach gewinnen (weshalb Ihnen das ganze Drama ja bis jetzt egal ist) … aber SIE werden ihn bezahlen – und deshalb mit Sicherheit verlieren.

Darüber sollten Sie mal schnell nachdenken, bevor der Bundestag der Kabinettentscheidung zustimmt – was er wegen dem „Fraktionszwang“ der „freien und ungebundenen“ Abgeordneten zweifellos tun wird.

Quelle: Der Nachrichtenspiegel – Eifelphilosoph

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