Der bürgerrechtelnde Gauck

Quelle: http://principiis-obsta.blogspot.com/2012/02/der-burgerrechtelnde-gauck.html

Das Schauerstück deutscher Demokratieinszenierung, konnte nicht mit dem großen Wurf bei der Präsidentensuche aufwarten, zu dem Konzern- und öffentliche Politrukmedien uns Gauck verkaufen. Ob nun Springers Kanzlerin Merkel einige ihrer Entenfedern lassen musste, ist ebenso unwichtig und gleichgültig wie S?PD-Gabriels Gehabe als Vorsitzender einer nichtexistenten Oppositionspartei. Die Linke sollte sich nicht so toll darüber beklagen, von den anderen bei der Kandidatensuche ausgegrenzt worden zu sein, sondern lieber mit Selbstbewusstsein, eine eigene, radikale Linkspolitik betreiben und dabei in Kauf nehmen, dass eine lange Durststrecke vor ihr liegt, bevor sich wieder der Erfolg einstellt. Nur damit einige Oberlinke so schnell wie möglich an die Fresströge der Macht kommen können um Karriere als Regierungspartner von irgendjemand machen zu können, sollten sie sich besser von ihnen trennen, als linke Überzeugungen klammheimlich zu entsorgen. Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, http://www.koufogiorgos.de Über Gauck, dem Mann der sich immer und gerne als „Bürgerrechtler“ präsentiert, so als hätte sein Leben aus „Kampf“ gegen ein „Unrechtsregime“ bestanden, steht auf Wikipedia, der Plattform auf der jeder seinen Senf ablassen kann, Geheimdienste über sich und andere, so wie das auch Personen tun, steht unter Werdegang u.a.: Gaucks eigene Aussagen zu seinem damaligen Verhältnis zu den staatlichen Organen der DDR und speziell zum MfS wurden im Jahr 2000 von Peter-Michael Diestel, dem letzten DDR-Innenminister im Kabinett de Maizière, in Frage gestellt. Diestel brachte in die Debatte eidesstattliche Erklärungen ehemaliger Funktionäre von MfS und SED ein, wonach Gauck ein Begünstigter des DDR-Regimes gewesen sei. In der Folge kam es zu juristischen Auseinandersetzungen, die jedoch mit einer gütlichen Einigung vor dem Oberlandesgericht juristisch beendet wurden Gauck, ein Mann der in der DDR zumindest nicht unangenehm aufgefallen ist, wenn man von seinem „revolutionärsten Akt“ gegen den nach seiner, zumindest öffentlichen Meinung nach, „Unrechtsstaat“ absieht, als er die Regierung der DDR, gegenüber einem Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) als „Clique“ bezeichnet haben soll, „die gemeinsam mit dem MfS und der NVA das Volk unterjocht“. Das war’s. Nennenswerte Nachteile sind ihm daraus nicht entstandent. Ganz im Gegenteil. Er war und blieb ein angepasster Bürger der DDR und zwar ein priviligierter. Einer der mit dem Wind segelt, nicht gegen ihn. In der DDR wie in der BRD. Eine Gemeinsamkeit die ihn auch mit Angela, „Agitprop-Sekretärin“, Merkel verbindet. Über seine West-Reisen und West-Besuche berichtete er auch treu und brav den DDR-Oberen und letztlich auch dem Staatssicherheitsdienst. Er konnte unbegrenzt West-Kontakte pflegen, jeden West-Besuch empfangen, West-Pakete und West-Geldspenden entgegennehmen und dergleichen mehr. Solche Privilegien hatten nicht einmal hohe Staats- und Parteifunktionäre der DDR! In der BRD wird er als wortgewaltiger, geistreicher Philosoph von der Konzernpresse gelobhudelt, wogegen ein an Banalität kaum zu überbietendes Bekenntnis spricht, welches ich Wikipedia entnommen habe: „Meine Heimat liebte ich seriös, meinen Westen wie eine Geliebte“. Das passendes Bekenntnis eines Mannes zu einer Gesellschaftsordnung, in der niemand mehr Bücher liest, sondern in der seichte Vergnügungen samt Klatsch und Tratsch die Richtlinien der Politik formen. Zu einem Bürgerpräsidenten vom Format eines Gustav Heinemann wird es bei ihm nie reichen. Heinemann liebte seine Frau, nicht den Staat. Format hat man, oder hat man es nicht. Gauck hat keins. FH Fußnoten

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