Bargeldverbot : Der Betrug wird nun auf Spanien ausgeweitet

Quelle: iknews

http://iknews.de/2012/04/11/bargeldverbot-der-betrug-wird-nun-auf-spanien-ausgeweitet/

bargeldverbotBereits im Februar 2010 wies ich auf die drohende Gefahr hin und leider scheint es, als sollte ich Recht behalten. Die Kontrolle des Geldes gerät immer mehr aus den Fugen und den Bürgern wird es als notwendiger Schritt gegen Steuerhinterziehung und Kriminalität verkauft. Die Gefahr für die persönliche Freiheit, lässt sich nicht in Worte fassen. Spanien soll nun als drittes EU-Land dazu beitragen, dass Geschäftsbanken nicht nur “Buchgeld” generieren können, sondern dieses gar über kurz oder lang als einziges Zahlungsmittel aufbauen. Bereits in dem Artikel aus 2010 wies ich auf die Ungesetzlichkeit dieser Maßnahme hin, was zu einem Gesetzentwurf führte. Die freiheitliche Selbstbestimmung liegt auf dem Schafott und es ist bereits 5 nach 12.

In diesem Artikel werde ich nicht umhin kommen etliche Verweise und Links einzubauen, um die Fakten korrekt darlegen zu können. Beginnen wir zunächst mit einem Zitat der Welt.

Anti-Steuerbetrug : Spanien will Barzahlung über 2500 Euro verbieten Um gegen Steuerbetrüger vorzugehen, will Spanien künftig Barzahlungen von über 2500 Euro in der Geschäftswelt nicht mehr erlauben. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss hohe Bußgelder bezahlen. […] Das Verbot solle für Zahlungen gelten, an denen wenigstens ein Unternehmer beteiligt sei.[1]

Mit diesem Gesetz würden also Zahlungen B2B und P2B über 2500,- Euro für illegal erklärt. Womit die erste Stufe bereits erreicht ist, damit deckt man ja bereits den Großteil aller Zahlungen ab.

Eine Justierung des Wikipediaeintrags hat bereits stattgefunden, wie ich anhand eines älteren Artikels gleich aufzeigen werde. Trotz allem steht es auch bei Wikipedia noch richtig und verstößt somit gegen geltende Gesetze, das bleibt noch zu klären:

Buchgeld(Aktueller Eintrag) Buchgeld ist Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Buchgeld ist jedoch – im Gegensatz zum Bargeld – kein gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegt keiner gesetzlichen Annahmepflicht, wird jedoch im Wirtschaftsleben allgemein akzeptiert.[2] Der Zahlungsanspruch auf Bargeld kann in einer Sichteinlage (Kontoguthaben) bestehen oder in einem eingeräumten Kredit (z. B. Überziehungskredit). […] Durch die Möglichkeit der Überweisung von Konto zu Konto können Sichtguthaben als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Sie sind damit Geld. Sichtguthaben zählen deshalb auch statistisch zur zahlungsfähigen Geldmenge M1, die Bargeld und Sichtguthaben umfasst.[2]

Alte Version von Buchgeld aus meinem Artikel Durch die Möglichkeit der Überweisung von Konto zu Konto sind Sichtguthaben zusätzlich zum Bargeld Zahlungsmittel geworden. Sie sind damit Geld und zählen deshalb auch statistisch zur zahlungsfähigen Geldmenge, bezeichnet als M1, welche Bargeld und Sichtguthaben umfasst. Buchgeld ist jedoch – im Gegensatz zu Bargeld – kein gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegt keiner allgemeinen Annahmepflicht.[3]

Im Artikel vom 16.02.2010 stellte ich bereits die Frage, welche zu einem Gesetzentwurf bei der EZB führen sollte : Griechenlands Pläne illegal? Dort ist auch die entsprechende E-Mail von einem Pressesprecher der EZB und der Bundesbank, die das bestätigten. Zum Lesen den Artikel anklicken.

Am 05.Mai 2010 erreichte mich dann eine Mail von der EZB, welche mich wie ein Blitz traf, ich war seinerzeit der erste in Europa, der darüber berichtete, woraufhin leider mein Server den Dienst versagte und ein Kollege dem ich das geschickt habe, die Story auf die schnelle verwurstete: EILMELDUNG: Skandal, Stellungnahme EZB-Gesetzentwurf zu Bargeldverbot

Hier die wichtigsten Stellen daraus:

1. Absicht des Gesetzesentwurfs

Unter Anderem soll der Gesetzesentwurf den schrittweisen Aufbau von elektronischer Abrechnung einführen. Artikel 20 des Gesetzesentwurfs führt spezifische Beschränkungen auf Barzahlungen zugunsten anderer Arten von Bezahlung ein, um die Echtheit der Transaktionen und der unterliegenden Dokumente und sicherzustellen und eine Mehrfachprüfung solcher Transaktionen möglich zu mach en. Artikel 20(2) des Gesetzesentwurfs gibt an, dass für Transaktionen zwischen Geschäften, Abrechnungen und entsprechenden Dokumenten mit einem Wert der € 3000 übersteigt, durch Geschäftsbankkonten gezahlt werden soll oder durch Schecks, die auf solche Konten gezahlt werden. Diese Konten werden mit einer sicheren elektronischen Datenbasis verbunden, die vom Generalsekretariat des Finanzministeriums für Informationssysteme gehalten wird. Das Bankengeheimnis wird für diesen Zweck und aufgehoben und Banken dürfen für die Operation solcher Geschäftskonten keine Gebühren erheben.[4]

Im Dezember 2011 war es dann in Italien soweit, man war bereit dem Bargeld den Garaus zu machen. Hierzu schrieb ich seinerzeit;  Italien : Bargeldverbot begonnen

Wie ich befürchtet, begann sukzessive aber kontinuierlich der Angriff auf das Bargeld. Die Geschäftsbanken erhalten so die Möglichkeit, das per Bilanzverlängerung geschöpfte Schuldgeld, zum einzigen legalen Zahlungsmittel zu machen. Einer der größten Strolche unserer Epoche gab dazu ein Zitat zum Besten, welches es direkt auf den Punkt bringt :

“Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.”- Mayer Amschel Rothschild-

Nur als kleine Randnotiz, da es zum Thema gehört eine kurze Meldung zu Schweden:

Schweden wollen ihr Bargeld abschaffen Digitaler Zahlungsverkehr macht Münzen und Scheine in Schweden überflüssig. Selbst die Kirchen-Kollekte wird bereits per Kreditkarte abgewickelt. Doch ältere Menschen wollen am Bargeld festhalten.[5]

Fazit : Im Augenblick findet einer der massivsten Angriffe auf unsere persönliche Freiheit statt, welche uns Bargeld garantiert. Man versucht Bargeld zu kriminalisieren und den Geschäftsbanken die Kontrolle über das Finanzsystem endgültig zu übergeben. Jede Transaktion soll überwachbar und transparent gestaltet werden, so dass man bis in die letzte Ritze Ihres Lebens weiß, was Sie kaufen und womit Sie sich beschäftigen. Wenn dieser Putsch gegen die Freiheit gelingt, sind die Konsequenzen für die Privatsphäre kaum noch abschätzbar. Wie im Zweifelsfall mit Giro-Guthaben umgesprungen werden kann, zeigen nicht nur die Fälle von Libyen und co. Sie spuren nicht? Ruckzuck ist Ihr Konto eingefroren. Mir graut es zu recht vor dieser totalitären und undemokratischen Machtübernahme durch verbrecherische Geschäftsbanken. Ich werde eine Anfrage an die EZB stellen, um herauszufinden, ob dieses Gesetz mittlerweile ratifiziert und gültig ist. Damit wären zwei der wichtigsten Volkswirtschaften und Griechenland bereits unter Kontrolle, Italien und Spanien. Bis auch in Deutschland der letzte Vorhang fällt, ist es nur eine Frage der Zeit.

Carpe diem

[1] http://www.welt.de/wirtschaft/article106172628/Spanien-will-Barzahlung-ueber-2500-Euro-verbieten.html [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld [3] http://iknews.de/2010/02/15/griechenland-europa-voellige-kontrolle-sehr-wichtig/ [4] http://iknews.de/2010/05/05/eilmeldung-skandal-stellungnahme-ezb-gesetzentwurf-zu-bargeldverbot/ [5] http://www.welt.de/finanzen/article106169026/Schweden-wollen-ihr-Bargeld-abschaffen.html

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