Gesucht – Attentäter vom 30.09.2010 im Stuttgarter Schlosspark (Update)

Viel wurde geschrieben und diskutiert über die brutale Polizeigewalt vom 30.09.2010 in Stuttgart. Initiativen bildeten sich, Aufklärungsarbeit wurde geleistet, Politiker wurden kritisiert, viel lamentiert, … aber offenbar konzentrierte sich niemand darauf, wer die tatsächlichen Täter an den Schalthebeln waren. Waffen werden viele hergestellt und ausgeliefert, aber wer benutzt sie eigentlich?

Ob die Täter vom 30. September “nur” Befehlsempfänger waren oder nicht, ob sie auch nur ein Teil eines verbrecherischen BRD-Regimes waren oder nicht. — In jedem Fall dürften sie an diesem Tag aus freiem Willen heraus gehandelt haben. Besonders unzufrieden sehen diese auf den Fotos nicht aus! Jederzeit hätten sie sagen können: “Nein, nicht mit mir. Ich höre hier auf und finde eine neue Tätigkeit.” Dies taten sie aber nicht, und so muss sich auch nun niemand beschweren, dass sie jetzt, 1 1/2 Jahre später, gesucht werden – und zwar mit Hochdruck.

Das Netzwerk gegen Gewalt nimmt an, dass die Täter aus freiem Willen heraus Wasserwerfer vom Typ WaWe 10000 COBRA gegen friedliche Demonstranten testeten, damit die Länder später Bestellungen bei der Firma Rosenbauer aufgeben konnten. (Siehe Artikel “Mit Hochdruck gegen Ungehorsam“, Telepolis). Sogenannte Untersuchungsausschüsse haben entweder nicht stattgefunden oder offenbar kein Ergebnis gebracht.

Wir haben festgestellt, dass das Rechtssystem im Land “Deutsch” nicht mehr den Menschen, sondern nur den Herrschenden dient. Kriminelle werden sich immer gegenseitig decken, und daher ermittelt auch keine Staatsanwaltschaft.

Die Bilanz der BRD-Mafia: 370 Verletzte, 100 verletzte Kinder, 1 Schädelbasisbruch, 1 zerstörtes Auge, 9 gebrochene Nasen, unzählige Rippenbrüche, aber keine einzige Festnahme der Täter.

Das Stuttgarter Netzwerk gegen Gewalt bittet um Mithilfe. Ziel ist es, die Privatanschriften der Attentäter zu finden, diese öffentlich zu machen und den Tätern die Krankenhausrechnungen und Schadensersatzforderungen zuzustellen.

Wie Sie mitmachen können – einige Ideen:

1. Übernehmet diesen Artikel in euren Blog oder Webseite. Bitte inklusive Fotos übernehmen und die PDF-Datei auf dem eigenen Blog speichern! [Anmerkung Klardenker Esslingen: Bitte nicht einfach auf diesen Artikel verlinken, sondern alles übernehmen, Kopieren erlaubt.]

2. Sofern ihr einen Stammtisch betreut, könnte dieses Thema ggf. dort diskutiert werden.

3. Druckt diesen Flyer im A4-Format oder A5-Format (für den doppelseitigen Druck) aus und verteilt ihn in eurer Stadt. Sucht euch ein paar Mitwirkende. Ebenso kann man den Flyer auf schweres Papier ausdrucken, einlaminieren und mit robustem Kabelbinder an Gittern, Straßenlaternen usw. anbringen. Am besten wählt man dafür die gut frequentierten Stellen. Unserer ersten Erfahrung nach sind die einlaminierten Poster sehr robust und durch fast nichts zu entfernen. Kein Orkan könnte sie wegwehen. — Dies ist kein Aufruf zu einer sogenannten “Ordnungswidrigkeit” im Sinne der BRD-(Justiz) Mafia. Jeder kann selbst entscheiden, was er tut oder lässt und was moralisch und ethisch korrekt ist.

4. Meldet jeden brauchbaren Hinweis an die im Flyer genannte E-Mail-Adresse.

5. Schickt uns weitere Videos, in denen die Täter genauer zu erkennen sind.

Zu Punkt 4 und 5 eine Bitte des Netzwerks:

Bitte haben Sie Verstädnis dafür, dass wir selbst teilweise von diesem System abhängig sind und (noch) nicht in Erscheinung treten. Uns ist klar: Wenn Sie uns Ihre Hinweise per E-Mail schicken, leisten Sie damit uns gegenüber einen Vertrauensvorschuss. Wir versichern, mit allen eingehenden Hinweisen absolut vertraulich umzugehen. Wir verstehen dies als Whistleblower-Tätigkeit. Sobald wir mit Ihren Hinweisen nicht 100-prozentig anonym umgehen sollten, würden wir unsere Arbeit ja nur unnötig selbst in Verruf bringen.

Wenn Sie uns Ihre Hinweise anonym zukommen lassen wollen, empfehlen wir anonyme E-Mail-Remailer wie z. B. www.anonymailer.net.

Wir machen diese Aktion derzeit zu einer deutschlandweiten Aktion und haben hier ein wirklich ernsthaftes Anliegen; mit eventuellen Ergebnissen dieser Arbeit werden wir sensibel umgehen. Was wir NICHT wollen ist Gewalt mit Gewalt beantworten.

Das Netzwerk gegen Gewalt teilte mir gegenüber mit, sich weder für oder gegen Stuttgart 21 zu positionieren. Einzelne Aktive seien zwar gegen S21, insgesamt ginge es aber darum, sich gegen jede Form von Gewalt auszusprechen. Dieser Blog unterstützt das Netzwerk durch diesen Artikel.

Nachfolgend einige Fotos der Gesuchten:

 

Weitere Ressourcen:Tatort Schlosspark Stuttgart 30.09.2010Die Prügelglatze ist vom BFEJeder muss sich selbst die Gewissensfrage stellenStuttgart 21 – Die Wasserwerfer des Ministers Rech

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