JOBWUNDER – DU SOLLST NICHT LÜGEN UND STEHLEN

Quelle: Der Nachrichtenspiegel

http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/05/14/jobwunder-du-sollst-nicht-lugen-und-stehlen/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+NachrichtenspiegelOnline+%28Der+Nachrichtenspiegel%29

Von ⋅ 14. Mai 2012

Wenn die Bundesagentur für Arbeit, wie jeden Monat, die Arbeitslosenzahlen bekannt gibt, dürfte wieder die Rede sein, vom deutschen Jobwunder. Die Arbeitslosenzahlen sinken von Monat zu Monat, so hört man aus Nürnberg. Fakt ist aber, dass zu einem großen Teil das Beschäftigungswunder auf einer Ausweitung des Niedriglohnsektors und unsicherer Beschäftigung beruht. Der Niedriglohnsektor ist dreimal so schnell gewachsen wie die Beschäftigung oberhalb der Niedriglohnschwelle.

Unter den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten stieg die Anzahl der Niedriglöhner nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) von 2005 bis 2010 um 13,5 Prozent auf rund 4,278 Millionen. Die Zahl der besser Bezahlten stieg nur um 4,5 Prozent. Somit fanden 42 Prozent des Beschäftigungsaufbaus für reguläre Vollzeitjobs im Niedriglohnsektor statt (Quelle: fr- online).

Diese Tendenz ist auf eine gelungene Lobbyarbeit der Wirtschaft auf die Politik zurückzuführen. Die Wirtschaft und so mancher Politiker finden es eben gut wenn man eine schlecht bezahlte Arbeit hat, als gar KEINE.

Wenn einer lügt ist es eine Lüge – Wenn Alle lügen ist es Wahrheit.

Und weil das in Deutschland so gut funktioniert, ist es nur logisch, dass man den Sklavenmarkt auf den Rest der EU-Staaten überstülpen will, ganz im Sinne von Wirtschaft, Banken und Finanzmafia. Besonders gut funktionierte die Sklaverei, in der Geschichte, im alten Rom und vor allem auch in Griechenland. Und weil einige Länder in der EU eben so ihre schlechten Erfahrungen mit Sklaverei und Ausbeutung haben, ist der derzeitige Protest um zu verständlicher.

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