Zum 180ten Jahrestag des Hambacher Festes…

30. Mai 2012, von Contrapaganda

Hallo liebe Freunde der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit!

Wo Ihr normalerweise von mir gewohnt seid, ausgesuchte Artikel aus fremder Feder vorzufinden, die für mein Dafürhalten einer möglichst breiten Öffentlichkeit offenbart gehören, möchte ich Heute auch mal wieder einen meiner seltenen Artikel in Eigenregie veröffentlichen. Anlass dazu ist mein Besuch bei den Externsteinen zum 180ten Jahrestag des Hambacher Festes, am Sonntag den 27. Mai 2012.

Es war ein sehr schöner und sonniger Pfingstsonntag, den ich dankenswerterweise in einer schönen und sehr Kraftvollen Umgebung und mit einer ganzen Reihe Gleichgesinnter verbringen durfte.

Ich freue mich, das ich bei diesem Anlaß viele Leute kennenlernen konnte, deren Anwesenheit an diesem Ort ich als eine absolute Bereicherung empfunden habe.

So möchte ich an dieser Stelle all jenen in Erinnerung rufen, was es mit dem Hambacher Fest auf sich hat, das am 27. Mai 1832, zu Füßen des Hambacher Schlosses, stattgefunden hat und von großer Bedeutung für uns als deutsches Volk ist. Dazu möchte ich hier folgende Erläuterung dazu kundtun, die nicht aus meiner Feder stammt, aber m.E. die damaligen Ereignisse auf den Punkt bringt und der wohl nichts weiter hinzuzufügen ist:

Warum die deutsche Fahne auf dem Kopf steht?

Falsch:   
Richtig:

Vor 180 Jahren am 27. Mai 1832 kamen in der Pfalz etwa 30.000 freiheitsliebende Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu einer Kundgebung zusammen, die als

„Hambacher Fest“

in die Geschichte einging.

Mit Fahnen der heutigen Nationalfarben, nur umgekehrt:

GoldRot-Schwarz

zogen sie von Neustadt an der Weinstraße zum Hambacher Schloß.    Hauptforderungen waren die nationale Einheit sowie grundrechtlich gesicherte Freiheits-und Bürgerrechte.

Das Hambacher Fest gilt als die Geburtsstunde für Grund- und Menschenrechte auf Deutschem Boden. Im Zusammenhang mit der Idee eines deutschen Nationalstaates tauchen die drei Farben erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anlässlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität zu Jena auf.

Die damals gemalten Bilder zeigen diese Farben in dieser Reihenfolge, nicht wie heute auf dem Kopf stehend, oder nachträglich geändert. Die Farben könnten uns der Legende nach Folgendes vermitteln:

In die goldene Zukunft (Zukunft)

Durch blutigen Kampf (Gegenwart)

Aus dunkler Sklaverei (Vergangenheit)

Historisches Museum der Pfalz, Speyer; Hambacher Fest

Die Rufe nach deutscher Einheit, einem wiedererstehenden Reich, waren zu jener Zeit (imBiedermeier) genauso unerwünscht wie heute das Bekenntnis zur deutschen Identität und Geschichte. Die so genannten Mächtigen haben sich mit zahlreichen deutschen Kleinstaaten und den Großmächten Preußen und Österreich abgefunden.

Daran sollte nichts geändert werden. Deshalb wurden diese Farben verboten.

Da niemand mehr

Gold/Rot/Schwarz                                                                          

tragen durfte, drehte man die Farben einfach um. Dieses

Schwarz/Rot/Gold                                                                      

wiederum wurde von den Behörden toleriert, da man ja nur

Gold/Rot/Schwarz

verboten hatte und sich vielleicht nicht weiter lächerlich machen wollte oder bürgerliche Intelligenz noch schätzte.

Diese eigentlich falsche Reihenfolge wurde bezeichnender Weise zur Flagge der Weimarer Republik, der Besatzungsverwaltung BRD und der sowjetischen Besatzungsverwaltung DDR. Auch die zusammengelegte Besatzungs-verwaltung von BRD und DDR seit 1990 verwendet diese auf den Kopf gestellte Fahne.

Im Unterschied zu den damals Mächtigen haben die heutigen sich nicht nur damit abgefunden, sondern die echte Deutsche Einheit selbst hintertrieben, wie die verschiedenen Dokumente aus dem Jahre 1990 beweisen.

So haben wir nach wie vor keinen Friedensvertrag, keine Verfassung und keinen echten unabhängigen Staat. Die Fahne hängt also falsch herum, wozu folgende Deutung besser passt:

zu fortlaufender Sklaverei (und ewiger Schuldknechtschaft)

nach blutigen Niederlagen (in zwei Weltkriegen)

aus goldener Vergangenheit (aus dem Kaiserreich)

Vielleicht sollten wir die Fahne wieder umdrehen und mit einer neuen oder ähnlichen Bedeutung wie der Ursprünglichen versehen:

In eine goldene Zukunft

mit unendlicher Liebe

auf deutschem Boden

Und wie immer ist es meist anders, als man gedacht hatte,

deswegen: klar denken!

ALLES KLAR?!

Mein besonderer Dank gilt dem Honigmann dafür, das ich ihn kennenlernen durfte und das er mir einge brennende Fragen beantwortet hat.

Natürlich darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, daß das Hambacher Fest wohl als die Wurzel gelten darf, aus der dann in den Jahren 1848/49 die Paulskirchen-verfassung entstanden ist, die als die einzige überhaupt jemals und, noch wichtiger, bis zum heutigen Tage gültige, deutsche Verfassung, gelten darf. Aus dieser Tatsache heraus erschließen sich dem geneigten Leser meines, und auch des Honigmannblogs (www.derhonigmannsagt.wordpress.com), alle Umstände unserer, und der Situation Deutschlands.

Ich lade jeden Deutschen dazu ein, sich seiner Geschichte kundig zu machen, – nein, ich fordere dazu auf!

Vielen Dank, für diesen wundervollen Tag!

Gruß,

Contrapaganda

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7 Gedanken zu „Zum 180ten Jahrestag des Hambacher Festes…

  1. Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Blog. Die deutsche flagge sieht besser aus wenn der schwarze Teil unten ist. Ich sehe in dieser Flagge rein persönlich auch das folgende: unten die Erde, in der Mitte den Horizont (der schon unendlich ist und Erde und Himmel vereinigt) und oben die „Gotteserkenntnis“ oder auch „Erleuchtung“ – was immer das auch für jeden bedeutet.

    Ich selber kann mich das erste mal im Leben mit so einer schönen Flagge identifizieren.
    ————————————
    In eine goldene Zukunft —- Sonne/Himmel/Erleuchtung/Glücklichsein 🙂 ☼
    mit unendlicher Liebe —- Horizont ☯
    auf deutschem Boden —- Erde ♥

    Ich wünsche Euch alles Gute und Liebe und zwar von ganzen ♡

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