Dem ist wohl nichts hinzuzufügen: Was ist Geschichte, was ist Identität und wer bin ich?

Quelle: der Honigmann sagt…

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/06/12/was-ist-geschichte-was-ist-identitat-und-wer-bin-ich/

12. Juni 2012 von honigmann

….die berechtigte Frage eines Lesers:

In meiner gesamten Schullaufbahn hat sich eines immerzu wiederholt, nämlich das Thema Nationalsozialismus. Stets anklagend den Finger erhoben muss man sich jahrelang anhören, dass man Verbrecher durch Geburt ist. Pflichtklassenfahrten zu ehemaligen Konzentrationslagern, Ausstellungen der deutschen Kriegsverbrechen, Filme und zahllose Bücher, die einem selbst im Deutschunterricht noch unter die Nase gehalten werden. Das ist die deutsche Schule heute.

Von der Geschichte übriger Nationen nur fragmentarische Anrisse, von der Zeit des Deutschen Reiches vor dem Krieg kaum Informationen, immer nur das ewige Mantra der Schuld.

Vielleicht hätte man uns mal mit der Judenverfolgung der Spanier im Mittelalter konfrontieren können.

Oder mit dem Krieg der stolzen Nation USA gegen die Indianer, die man schließlich mit Hilfe der weit überlegenen Technik und mit Geschenken in Form von Wolldecken voller Grippeerreger von ihrem eigenen Land vertrieben hat. Das Fazit sind etwa 6 bis 10 Millionen getötete Ureinwohner.

Man könnte sogar von der interessanten Rolle der Briten kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegs schreiben, die damals offensichtlich zu dem Schluss gekommen sind, dass es ihnen viel sinnvoller erschien, Polen und das Deutsche Reich heimlich gegeneinander aus zuspielen statt, wie eigentlich offiziell abgemacht, die Verhandlungen um Danzig zu führen, wo leider Tag für Tag Volksdeutsche vertrieben, gefoltert und getötet wurden.

Die Geschichte Stalins mit geschätzten 7 Millionen Todesopfern von gezieltem Massenmord an Ukrainern, die man in den Jahren 1932 bis 1933 verhungern ließ, wurde ebenso unterschlagen wie die Deportationen der Sowjetunion nach 1945, wobei man sich großzügig ebenso den beliebten Viehwaggons wie auch den inzwischen wieder frei gewordenen Konzentrationslagern in den Sowjetgebieten bediente.

Ja, über all das und noch viel mehr hätten wir in der Schule auch irgend etwas hören können, aber das geht uns offensichtlich Nichts an.

Wenn ich Kritik an diesen Maßnahmen äußere, wenn ich in Zweifel stelle, warum wir als ganz normale Menschen in einer ganz durchschnittlichen Nation mit keiner kriegerischeren Geschichte als jedes andere Volk in der Welt auch nicht einmal die Frage stellen dürfen, warum wir denn im Gegensatz zu anderen solche Monster der Geschichte sein sollen, ist die wahrscheinlichste Antwort: “Du Nazi!”

Was bedeutet diese Antwort? Mir persönlich bedeutet sie gar Nichts, weil ich nicht einmal weiß, was dieser Nazi sein soll.

Ist es einfach das unerhörteste Schimpfwort unserer Zeit, eine Modern geprägte Vorstellung von Personengruppen der Geschichte, frustrierte und desillusionierte Jugendliche in Bomberjacken oder doch nur ein grob manipulierter Begriff, um unsere Gefühle in Hinsicht auf unsere Herkunft zu beeinflussen?

Aber es gibt durchaus Personen, denen dieser Begriff etwas bedeutet.

Personen, die ein Land auch fast 70 Jahre nach einem Krieg nicht in die Souveränität entlassen geschweige denn auch nur offizielle Friedensverträge zu unterzeichnen.

Personen, die auch heute noch alleine durch diese Begrifflichkeit Milliardenzahlungen an Entschädigung kassieren, ohne das die wirklich Geschädigten überhaupt etwas davon je bekommen hätten, zumal die meisten inzwischen längst verstorben sind.

Personen, die sich durch Auslegung dieses Begriffes U-Boote schenken lassen, um damit möglicherweise auf völlig unschuldige Menschen zu schießen.

Denen bedeutet dieser Begriff eine Menge Macht und Profit.

Nationen mit einer Politik, die sich in jeder Beziehung als völkerrechtswidrig darstellt, die seit Jahrzehnten einen Angriffskrieg nach dem nächsten gegen völlig schutzlose Staaten führen, dabei Massenvernichtungswaffen gegen die Bevölkerung einsetzen, solche Nationen maßen sich an mit dem Finger auf Deutschland zu zeigen und uns als die historischen Bösewichte darzustellen.

Nationen, die unsere Kriegsverbrechen zum Anlass nehmen ihre eigenen Kriegsverbrechen mit Hilfe unserer Entschädigungen zu finanzieren und gleichzeitig ihre eigenen Kriegsverbrechen durch ständiges vorhalten unserer Geschichte relativieren.

Sind das bis zum Ende aller Zeiten unsere großen moralischen Ankläger?

Mein Fazit nach all den Jahren, die ich ständig und immer kürzeren Abständen Abwechselnd die Worte Nazi und Antisemitismus von den Medien um die Ohren gehauen bekommen habe, mit dem Ziel Geld zu kassieren, Macht zu festigen und Kritiker zu diffamieren ist mein persönliches Resümee nur die Feststellung, dass ich Nichts mehr dabei empfinde als Wut. Ich bin nicht mehr fähig Mitleid mit Opfern zu empfinden oder dem Wort Nazi beleidigenden Charakter beizumessen.

Die Übertreibung dieser Maßnahmen führt auf Dauer nur noch zu Abstumpfung.

Meine Wut bezieht sich ausschließlich darauf, dass man mich wirklich für blöd genug hält das den Rest meines Lebens reumütig und aufrichtig mitzumachen. Mich beleidigt nicht das Wort Nazi sondern die Absicht, die hinter dieser Anrede steht.

….danke für die Ansicht.

.

Gruß

Der Honigmann

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