Jeden Tag geht ein ganzes Dorf!

Quelle: krisenfrei – 21/01/2013

http://krisenfrei.wordpress.com/2013/01/21/jeden-tag-geht-ein-ganzes-dorf/

Aus-wandern! Jeden Tag geht ein ganzes Dorf!

von Uru-Guru

Sagen immer mehr in Deutschland!

Anscheinend gehört das Aus-wandern schon zum guten Ton, wenn jeden Tag ein ganzes Dorf sein geliebtes Heimatland verlässt wie man an anderer Stelle heute zu lesen bekommt.

Es ist ein Entwicklung die den wirklichen Zustand von Deutschland beschreibt! Was hält Jemanden denn noch in dieses Land, wo Du nur noch belogen und betrogen wirst? Wo Zugereiste aus fernen Kulturen langsam aber sicher die Oberhand gewinnen, da ihnen ja von Staatswegen der sprichwörtliche Puderzucker, in den höchsten Dosierungen, in den Arsch geblasen wird. Wo Undeutsche in kürzester zeit einen deutschen Personal-Ausweis erhalten, sodass deutsche Namen wie Müller, Maier oder  Schulze bald weniger oft vorkommen werden als Ali Baba und seine Freunde.

Somit ist es ist doch viel einfacher mit Wenigem im Ausland besser zu leben als mit dem Vielen in Deutschland, weil immer die begründetet Angst besteht, dass einem gerade das Viele vom System wieder abgenommen wird.

Wer sich einmal als Selbständiger in Deutschland versucht hat wird genau wissen was ich meinen. Es wird doch alles daran gesetzt Dich von deinem selbständigen Arbeiten wieder dahin zu befördern wo Du eben nicht mehr selbstständig bist. Selbstständig heißt eigene Verantwortung zu tragen, sich aus den klauen dieser BRD-GmbH zu entfernen, etwas auf die Beine zu stellen. Das ist aber nicht gewünscht.

Also was gibt es somit besseres als Auszuwandern? Lest also selbst was auch anderen schon aufgefallen ist.

Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Zum Weihnachtsfest 2009 bieten deutsche Fluggesellschaften sogar einen Weihnachtsbaumtransport für Auswanderer an.

Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands.

Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer beträgt 32 Jahre, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert Deutschland besonders viele Akademiker. Als die Auswanderungswelle aufbrandete, dachte man zunächst an Steuerflüchtlinge oder einen gesunden Globalisierungseffekt beim Exportweltmeister. Inzwischen gibt es kaum eine Familie mehr, die nicht betroffen ist, kaum ein Fernsehabend mehr ohne Serien wie “Mein neues Leben” (Kabel 1), “Goodbye Deutschland – die Auswanderer” (Vox), “Lebe deinen Traum” (Pro7) und “Umzug in ein neues Leben” (RTL). Nach einer Allensbach-Umfrage würde jeder fünfte Deutsche es den Fernsehvorbildern gerne gleichtun.

Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: “Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation.” Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter aus den Randzonen Europas anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien oder China sein Können vergoldet bekommt – die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle: Anderswo geht es ihnen besser als daheim.

Das ist für die Deutschen, die sich für Jahrzehnte als die Wirtschaftswunderklassenbesten gefühlt haben, eine schockierende Erfahrung. Auf einmal arbeiten sie als Gastarbeiter in fremden Ländern, und wenn die Wirtschaftselite der Welt sich demnächst wieder in Davos trifft, dann sind die Hotelkellner die Deutschen.

Man spürt bei Auslandsreisen, dass die Dinge sich anderswo besser entwickeln als bei uns.

Die Überlegenheitsgewissheit, die jeden Sommerurlaub im Süden zu einem Selbstbestätigungs-Event gemacht hat, ist verschwunden. Avantgarde, wirtschaftliche oder technologische, spürt man nicht mehr daheim, sondern in der Fremde. Doch damit sind die Kategorien der Orientierung für die nächste Generation der Talentierten vertauscht. Die Fremde wird zum Ort der Ambition.

Wenn die Autobahnen in Andalusien inzwischen besser sind als im Ruhrgebiet, unsere Schulen neben denen in Skandinavien wie Baracken aussehen, wenn ein deutscher Krankenhausarzt nur noch so viel verdient wie ein Pförtner in Abu Dhabi, wenn eine Facharbeiterfamilie so hohe Steuern und Sozialabgaben zahlt, dass ihnen weniger übrig bleibt als einem Koch in Zürich, dann gehen sie eben. Immer mehr Menschen merken, dass ihnen Deutschland immer weniger bietet. Alleine 16000 deutsche Ärzte haben inzwischen das Land verlassen. Ihre teure Ausbildung ist damit zu einer Subvention der Schweiz, Norwegens, Englands, der USA geworden.

Während wir endlos über die Extreme von oben (Topmanager und deren Gier) und unten (Mindestlohn-Empfänger und gewalttätige Migrationsjugendliche) diskutieren, vollzieht sich ein Bruch der Gesellschaft in der Mitte. Die Politik erörtert über Jahre, wie man den Wohlstands-Kuchen noch ein bisschen gerechter verteilen könnte, doch unterdessen flüchten diejenigen aus der Küche, die den Kuchen backen sollen. Sie zahlen immer höhere Abgaben, erleben Wohlstandsverluste, werden von Radarfallen bis Steuererklärungen schikaniert, schicken ihre Kinder in schlechte Schulen und werden dem Wettbewerbsdruck der Globalisierung mit viel weniger Schutz ausgesetzt als die ganz unten und ganz oben.

Die Flucht aus der Heimat ist eine Volksabstimmung mit den Füßen geworden, ein Alarmsignal aus der Mitte der Gesellschaft. Die Auswanderer revoltieren nicht und krakeelen nicht, sie haben keine Gewerkschafts- oder Politkampagne hinter sich, sie gehen einfach still und leise fort. Und lassen sich den Weihnachtsbaum nach Spanien fliegen.

Ist doch schon interessant, dass das selbst einigen Medien auffällt und diese davon berichten. Eine Schande ist es aber, dass die Politik nichts dagegen unternimmt, im Gegenteil, sie macht alles damit sich dieser Trend noch weiter verstärkt. Du kannst Dich heute im Ausland fast überall auf deutsch mit Deutschen unterhalten. Die Zahl der deutschen Nachbarn steigt also unaufhörlich an auch wenn nicht immer die wirtschaftlichen, politischen Hintergründe Diese zum aus-wandern bewegt haben. Es gibt auch noch welche die machen das wegen dem besseren Wetter und kehren dann zum Sommer wieder nach Deutschland zurück. Wenn sie dann nach einem halben Jahr wieder da sind, können sie auch nur noch den Kopf schütteln über das was in Deutschland abgeht.

Übrigens sollte man aber gleich nochmals erwähnen, dass man sich als Deutscher im Ausland tunlichst den Gepflogenheiten des jeweiligen Gastlandes anzupassen hat.  Denn nur in Deutschland werden die Eigenarten der Ausländer höher bewertet als die Gewohnheiten der Deutschen.

Quelle: aus-wandern

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2 Gedanken zu „Jeden Tag geht ein ganzes Dorf!

  1. „Du kannst Dich heute im Ausland fast überall auf deutsch mit Deutschen unterhalten. Die Zahl der deutschen Nachbarn steigt also unaufhörlich an“

    ^^bitte streich den Satz. ;D
    Ich war mir bislang sicher, dass ich lieber mit 622 Arschlöchern gemeinsam ins Jenseits gehen werde, als dass ich jemals auswandere. Maximal ins Ostgebiet.
    Dein Wink auf deutsche Nachbarn in der Ferne, ließ mich jedoch kurz gedanklich fremdgehen.
    Ich bin entsetzt! 😀

    Zum Thema ansich, kann man nichts mehr sagen,- ein Blick auf die Wahlergebnisse vom Wochenende sollte alle Unklarheiten beseitigen. Die Zahlen lassen letztlich auch nur zwei Schlüsse zu: Wahlmanipulation oder Charakterwäsche-Finale.

    Ich google mir jetzt noch „Wahlmanipulation Niedersachsen Wahl 2013“ und träume anschließend von besseren Zeiten. Wie jede Nacht, seit vielen, vielen Jahren.

    Gute Nacht

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