Wer sind die Gegner der spanischen Bankangestellten

Quelle: krisenfrei – 22/01/2013

http://krisenfrei.wordpress.com/2013/01/22/wer-sind-die-gegner-der-spanischen-bankangestellten/

by oradmin

In Spanien haben sich in den letzten Wochen bereits Polizisten mit Demonstranten solidarisiert und sich für die brutalen Einsätze der Sicherheitskommandos gegen Protestierende bei der Bevölkerung entschuldigt. Warum? Weil diese Polizisten ihrem  Auftrag folgen, das Volk zu schützen und nicht schlagen und demütigen wollen. (Film siehe unten.)

Nun sind es die Angestellten der Banken, die sich ihrerseits fragen müssen, welchen Job sie eigentlich ausführen.

Einen Job, bei dem Sie tausendfach tagtäglich erleben müssen, wie Schuldner von Banken eiskalt fallen gelassen und gepfändet werden, wenn sie von ihrem Oberchef in der Bank nicht weiter mit Schuldzinsen gemolken werden können. Ein Job, in dem auch sie, die normalen Angestellten fallen gelassen werden, wenn der Reibach des “Sparprogramms” zur “Sanierung” in die Taschen der Superbanker und Finanzoligarchen umgeleitet wird. Regierungspolitik!

Auch in Spanien regiert diese eigenartige Stabilitäts- und Sparpolitik. Sparen für die Sanierung der privaten Geldmagnaten, den Vorständen von Deutscher Bank, Goldman&Sachs, Santander, J.P.Morgan, PnP,… und wie sie alle heißen. Selbst das Handelsblatt nimmt kein Blatt vor den Mund:”… In Krisenland Spanien wollen nun auch die Banker demonstrieren. Die Gewerkschaften kündigten für die nächsten Wochen Streiks und Großdemonstrationen an. Grund ist der geplante Stellen Kahlschlag bei den Instituten…”

Angestellte von Schulen sind genauso wie Angestellte von Banken, Bedienstete von Krankenhäusern genauso wie Bedienstete der Polizei betroffen.

Der Aufschrei der Banker hat eine Ähnlichkeit, ja Verwandheit mit der Manifestation der Entschuldigung der Polizisten. Geht es diesen Polizisten um die Wahrung des demokratischen Rechtes der Meinungsfreiheit des Volkes, dann geht es den Bankangestellten wohl darum, für ein Finanz-, Spar- und Kreditwesen einzutreten, das den Menschen dient, anstatt es bis auf den letzten Tropfen auszusaugen.

Eine dem internationalen Finanzsyndikat ergebene Politik zeigt die Grenzen seiner Fähigkeiten. Die gesalbten Reden der Kanzler und der ergebenen Politikkaste können die Brutalität dieser Finanzgesellschaft nicht mehr verdecken. Der Vorhang fällt!

Eine demokratische Mehrheit wird sowohl die Forderung nach Demokratie als auch die Vorstellung von einer gerechten und humanen Finanz-Wirtschaft auf ihre Fahnen schreiben.

Darin sind sich Griechen wie Deutsche, Franzosen wie Polen wohl einig. Und solche eine Gemeinsamkeit und Übereinstimmung könnte auch der Grundstein für ein Europa der Bürger und Bürgerinnen sein. Nicht dieses oktroyierte und von oben überstülpte Europa der Finanzkapitäne und ihrer verlogenen Politik-Darsteller, sondern ein Europa von UNTEN !

Quelle: tv-orange

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Polizisten erklären sich mit Demonstranten solidarisch. In Deutschland undenkbar! Geht es nach dem Lissabon-Vertrag, leben Demonstranten gefährlich – sie können ggf. erschossen werden. Die EU-Diktatur mit ihrer Privatarmee EUROGENDFOR macht’s möglich.

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